Das Jenseits

Wir kommen wieder, wir kehren heim

In Dich, Du gute Mutter unser.

Schon hängt uns, hängt uns über die Stirn,

Mild über die Stirne des Todes Flieder.

Wo fahren die feurigen Wolken hin,

Wo tanzen die mutigen Flüsse her,

Was will der Meere Spiel,

Das Laub an der Wand des Himmels gerankt?

Nun kehren wir heim, nun kehren wir ein,

Mehr ist als Dasein — Gewesen sein,

Stark ist der Tod, doch siehe das Stärkste,

Stärker als Tod ist Musik.

In unsere Mutter kehren wir ein . . .

Gott fährt über uns, der gute Mann,

Da heben wir an, und heben uns auf,

Arien selige schweben wir hin,

Und hängen im Herzen der Sterblichen,

Und locken die ewigen Tränen.

Träne, klarer Planet! Hier leben wir,

Leben in Gnade, sind nichts als Lied.