Fußnoten:

[1] Diese Überfahrt wird Beamten und andern Personen, die dazu empfohlen [sind], vom Commandanten der Seemacht natürlich gratis zugestanden, so daß die Passagiere, denen die Offiziere erlauben, an ihrer Tafel Theil zu nehmen, nur 5 Fl. täglich in die Kasse der Menage zu zahlen haben. – Ich fand an Bord eine trefflich bestellte Tafel und von den Herren Offizieren die liebreichste und zuvorkommendste Behandlung.

[2] Leider ist derselbe – ein Deutscher, der seine Ausbildung auf der Universität Bonn genossen – im Laufe des vorigen Jahres gestorben.

Anm. des Übers.

[3] Nach der kleinen Insel auf der Rhede von Batavia so benannt, auf welcher ein Marineetablissement eingerichtet ist. Onrust bedeutet Unruhe.

[4] Man vergl. [Fig. 20], die Abbildung der Insel Pontjang kitjil in der Bai von Tapanuli.

[5] Gewöhnlich, doch fälschlich Romania genannt.

[6] Zufolge malaischer Chroniken giebt Crawfurd an, daß malaische [Auswandrer] aus Menangkĕbo auf Sumatra unter Turi Buwana in 1160 den neuen Staat Udjung Tana und dessen Hauptstadt Singapur (von den Sanskritwörtern Singa Löwe und Pura Stadt) gründeten. Der letzte König, der sich nicht zum Islam bekehren wollte, war Sri Iskander Shah. Er wurde von dem Kaiser von Modjopaït auf Java bekriegt, in 1253 von Singapur vertrieben und soll darauf Malaka gestiftet haben. Seit 1253 war Singapur eine Wildniß oder nur der Aufenthalt von Seeräubern (orang laut) bis es sich in 1819 durch Raffles zu seiner jetzigen Größe erhob.

[7] Man sehe diese Sammlungen im Reichs-Museum für Naturgeschichte zu Leyden.

[8] In manchen Cabin's war nur eine, in manchen waren 4, in den meisten aber waren zwei Schlafstellen und wo mehre waren, befanden sich stets zwei übereinander. Es war ein Schiff von 800 Tonnen Last und 80 Pferdekraft.

[9] Nachdem sie schon vor dieser Zeit zweimal, wenn auch nur für kurze [Zeit], im Besitz der Briten gewesen war, nämlich das erste mal in 1795 bis zum Frieden von Amiens, und das zweite mal während des Continentalkrieges bis 1814.

[10] Malaka (sunda'sch) und Kamlaka (java'sch) ist auf Java der Name des Bäumchens Emblica officinalis Gärtn.

[11] Wie C. Ritter sie nennt (Asien IV, 1, p. 42).

[12] Wenn Ward u. A. von drei Bergketten sprechen, welche von Süd nach Nord durch die Insel streichen sollen, so können mit zweien davon nur Vorgebirge oder Vorgebirgszüge gemeint sein, die eigentlich nur schief ausgebreitete Rippen der (einzigen) Hauptkette sind. Eine solche, weniger hohe Vorkette ist unter andern die, worauf wir jene Villa erblickten.

[13] Einrichtung und Preis der Palankin's ist eben so wie zu Singapur.

[14] Pulu: Insel; Penang (Poön-Penang d. i. [Baum-Penang]) ist der malai'sche Name der überall in den Dörfern Indien's gepflanzten Palme: Areca communis, welche die beim Betel-(Siri-)kauen gebräuchlichen Nüsse liefert, also Pulu-Penang eigentlich Betelnußbaum-Insel, von den Engländern auch Prinz Wales-Insel genannt.

[15] Oder nach dem Siedepunkt des Wassers bestimmte Höhe. – Wir sahen am 12ten Abends den Saum der Kette nur in der Entfernung von 47 bis höchstens 49 geographischen Minuten noch deutlich; hiernach kann er nicht höher als höchstens 2000 par. Fuß sein (2121 engl.), weil bekanntlich (wegen der Rundung der Erde) 2000 Fuß hohe Gegenstände nur 49-1/5 Minuten (12,30 Meilen) weit sichtbar sind.

[16] 1000 [Siccaropijen] = 1333 holl. Gulden.

[17] Verirrte Landvögel, die einen Ruhepunkt suchen auf dem Schiff und ermüdet vom Fliegen, sich leicht mit den Händen fangen lassen, sind eine den Seefahrern gewiß sehr gewöhnliche Erscheinung.

[18] Der Zeitgenossen Alexander's des Großen, Ptolemäus, nach ihm Strabo etc.

[19] Hirudo ceylanica Blainv. (s. unt.)

[20] Auf Java wird Salpeter aus der Erde bereitet, welche den Boden der Höhlen in tertiären Kalksteinbänken bedeckt. Diese Erde ist aber mit dem Miste der Fledermäuse vermengt, die schaarenweis in den Höhlen wohnen.

[21] In Beziehung auf Aden selbst kann sie richtiger die nördliche genannt werden, da der größte Theil der Halbinsel im Süden derselben liegt, in Beziehung auf die Aden-Bai aber (auf der Ostseite der Halbinsel) die westliche; s. [Fig. 16].

[22] Oder Sumali, Somauli, deren einige Hundert zu Aden wohnen.

[23] Hier endigt sich nämlich die westliche oder Back-Bai an dem Isthmus, der die Halbinsel mit Arabien verbindet.

[24] Dem steilen Ufergehänge, in das er sich hier zum westlichen Gestade der Aden-Bai herabsenkt, liegt ganz nahe (in Osten) die kleine, hohe Insel Sira vor.

[25] Beim Einsteigen in die Wagen zu Suez war ich gezwungen, den größten Theil der gesammelten Steine wegzuwerfen, weil (aus Mangel an Platz) sich meine Reisegenossen über das viele Gepäck beschwerten.

[26] Es wurden diese Körper zu Leyden einer genauen chemischen Prüfung [unterworfen], so daß über die Richtigkeit der Bestimmung kein Zweifel bestehen kann.

[27] Liquidambar Altinghiana.

[28] Man sehe „Java, deszelfs gedaante, bekleeding en inwendige structuur.“ Amsterdam, 1851. D. 2, p. 812 en 908. (Von diesem Werke kommt in demselben Verlage, wie diese Rückreise, eine deutsche Ausgabe nach der eben begonnenen zweiten holländ. Auflage heraus, in welcher jedoch bis jetzt die Beschreibung der erwähnten Krater noch nicht erschienen ist.) J. K. H.

[29] Das Vorstehende ist die Bedeutung dieses arabischen Wortes.

[30] Groß Harnish- (حر نبن), klein Harnish-Insel und andre [auf] der Karte des rothen Meeres von R. Moresby (Chart of the Red Sea etc. Surveyed in the years 1830–1833 by Capt. T. Elwon et Lieut. H. N. Pinching, and completed in 1833 and 1834 by Commander R. Moresby and Lieut. G. Carless, Indian Navy).

[31] Tar bei Ritter und „Jibbel Tir, Teer oder Teir“, 900 Fuß hoher stets thätiger Vulkan bei Moresby a. a. O., – unter 15° 32 bis 33' nördlicher Breite, der arabischen Küste viel näher, als der egyptischen.

[32] Ich bedaure, beim Niederschreiben Dieses, das Werk von T. E. Gumprecht, „Die vulkanische Thätigkeit auf dem Festlande von Afrika, [in] Arabien und auf den Inseln des rothen Meeres (Berlin, 1849),“ und über die Bergsysteme dieser Länder überhaupt, die Schriften von Russegger nicht haben vergleichen zu können.

[33] So nennen die Araber die große Seekuh (Dugong) Halicore tabernaculi Rueppell, die dem rothen Meere eigenthümlich ist. Sie soll in den nördlichen Theilen des rothen Meeres nicht selten sein und unter andern oft an den Ufern der Insel (Giziret) el Tirahn gesehen werden, die vor dem Eingange des Golfes von Akaba liegt.

[34] Siehe Poggendorf's Annalen der Physik und Chemie, XVIII, p. 504.

[35] Siehe dessen „Mémoire sur le phénomène de la coloration des eaux de la mer rouge,“ in den Annales des sc. nat. 3. ser., botanique. Paris, 1844. T. I, p. 332, u. s. w.

[36] Das baktrische oder zweibucklige Kameel Ost-Asiens wird in Egypten nicht gesehen.

[37] A. von Humboldt, Ansichten der Natur.

[38] Auch auf der andern Seite von Cairo ist die Telegraphenlinie durch das Delta bis nach Alexandrien fortgesetzt.

[39]Recherches sur les Réfractions extraordinaires, qui ont lieu près de l'horizont. Paris, 1810. 4.

[40] Dies ist einer von den Namen, welche der Küstenstrich zwischen Suez und Cairo bei den Arabern führt.

[41] Ein Schilling gilt 4½ egyptische Piaster oder 36 Para (ein Piaster [8 Para]).

[42] So viel beträgt ohngefähr die Entfernung von der Citadelle bis zu den Pyramiden von Gizeh.

[43] Man vergleiche hiermit [Fig. 20]. – Dies Bildchen stellt die kleine Insel (Pulu) Pontjang kitjil in der Tapanuli-Bai auf der Westküste von Sumatra vor, welche lange Zeit der Hauptplatz der Gouvernementsbesitzungen in den Batta-Ländern war. Ich habe diese Ansicht noch hinzugefügt, um den ungeheuren Contrast zwischen der unfruchtbaren Dürre der egyptischen Landschaft und dem üppigsten Pflanzenwuchse der Sunda-Inseln recht augenfällig zu machen; denn hier findet man kein einziges Fleckchen des Bodens, welches nicht mit Bäumen oder Sträuchern bedeckt ist. Die Gebäude dieser Insel liegen unter dem Schatten hoch aufgeschossener Kokospalmen und anderer Fruchtbäume verborgen, während die Bergketten von Sumatra im Hintergrunde mit dem dunklen Grün der Urwälder bekleidet sind, die sich wie ein einziger Wald weit und breit dahinziehen. – Hier sieht man den feuchten Boden fast eben so mit grünen Blättern bedeckt, wie dort mit trocknen Sandkörnern.

[44] Pyramide Nr. 2 = Dolerit von schwärzlicher Farbe und Nr. 3 = feinkörniger Syenit, sind von behauenen Blöcken, die am Fuße der kleinen Pyramiden, neben der größern, herumliegen.

[45] Über dem Nilthale war dieser Punkt wahrscheinlich 650 Fuß hoch.

[46] Wovon 15 auf einen Äquatorgrad gehen.

[47] Der höchste Punkt des Karstgebirges beträgt 1486 par. Fuß.