Einige Auszüge aus den Besprechungen der ersten Auflage.
Des Verfassers Grundriß einer Geschichte der Naturwissenschaften hat in zweiter Auflage G. W. A. Kahlbaum (I, 160 und III, 75) in anerkennendster Weise besprochen und zugleich die Gefühle ausgesprochen, die angesichts der Erfolge dieses Werkes jeden Historiker der Naturwissenschaften beseelen müssen. Aus den gleichen Gründen begrüßen wir es heute freudigst, daß unser Gesellschaftsmitglied und Mitarbeiter den zweiten Teil dieses Buches zu einem vierbändigen Werke ausgestalten will und davon bereits den ersten Band vorzulegen vermag.
(H. Stadler in den Mitteilungen zur Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften, Bd. X, 2. Heft.)
Der soeben erschienene 2. Band dieses großen Werkes behandelt die Zeit von Galilei bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts, also jene Epoche, in welcher die Grundlagen der neueren Naturwissenschaften gelegt wurden. Auch in diesem Bande hat sich der Verfasser mit Erfolg bemüht, eine Darstellung zu schaffen, die nicht nur dem Historiker dient, sondern für jeden anregend ist, der sich überhaupt für die Naturwissenschaften interessiert.
(Kölnische Zeitung, 20. Februar 1911.)
Ähnlich wie Cantors Vorlesungen über Geschichte der Mathematik ein »standard work« allerersten Ranges bleiben werden, so wird auch Dannemanns Werk von bleibendem Wert sein, das für den Geschichtsforscher wie für den Mediziner, für den Lehrer wie für den Techniker großen Nutzen haben und dessen Lektüre für jeden, der sich für die Naturwissenschaften interessiert, eine Quelle hohen Genusses bilden wird.
(Monatsschrift für höhere Schulen, 1911, 6. Heft.)
Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll, die überraschende Belesenheit des Autors oder seine Gabe, selbst die schwierigsten Probleme wissenschaftlicher Forschung nicht nur dem Kenner, sondern auch dem interessierten Laien leichtfaßlich in ernst-vornehmer Form vorzutragen.
(Pharmazeutische Zeitung, 1911, Nr. 13.)
Besonders dankenswert erscheint, wie Dannemann in allen diesen Wissenschaften die verbindenden großen Gedanken herauszuschälen weiß, die im hohen Maße geeignet sind, die Vertreter der einzelnen naturwissenschaftlichen Disziplinen vor Einseitigkeit zu bewahren.
(Ärztliche Rundschau, 1910, XX. Jahrgang, Nr. 47.)
Dem Techniker, dem Lehrer, dem Arzte, jedem, der sich lebhafter für Naturwissenschaften interessiert, vor allem also auch unseren Studierenden, dürfte das Buch eine unerschöpfliche Quelle des Genusses und der Anregung sein. Einen ganz besonderen Wert besitzt das Werk dadurch, daß es gewissermaßen den Rahmen für Ostwalds Klassiker der exakten Wissenschaften abgibt und so die Beziehungen aufweist, durch welche die einzelnen Gebiete sich gegenseitig beeinflußt haben.
Für die Hebung der Kultur unseres Volkes kann dieses Buch, das die Wissenschaft und ihre Erfolge als etwas Werdendes vorstellt, von größtem Nutzen sein, da es die Erfolge fortschrittlichen Denkens gegenüber den Schwächen dogmatischer Gesinnung aufs deutlichste vergegenwärtigt.
(Prometheus, 26. November 1910, XXII. Jahrgang.)
L'ouvrage me paraît excellent; il a d'ailleurs une qualité inappréciable; c'est de n'avoir pas d'équivalent.
(Revue générale des Sciences. Paris 15. III. 1912.)
Das Gesamtwerk, dessen Inhalt durch gute Register und Literaturverzeichnisse übersichtlich zusammengehalten wird, liegt nun, auch in äußerlich schönem Gewande, vollständig vor; es gehört fraglos zu den besten, bestgeschriebenen, originellsten und nutzbringendsten der neueren naturwissenschaftlichen Literatur und ist mehr als jedes andere geeignet, den immer unheilvoller hervortretenden Folgen der völligen Zersplitterung unter den Naturforschern abzuhelfen und deren allgemeine Fortbildung wieder zu heben. Es gereicht dem Verfasser zur Ehre, nicht minder aber auch der ganzen deutschen Literatur.
(Prof. Dr. E. O. von Lippmann in der Chemiker-Zeitung 1913.)
Seit Jahren empfehle ich meinen Hörern in der einführenden Vorlesung über experimentelle Chemie das Dannemannsche ausgezeichnete, noch nicht nach Gebühr verbreitete Werk »Die Naturwissenschaften in ihrer Entwicklung und in ihrem Zusammenhange«.
(Dr. A. Stock, Prof. a. d. Univ. Berlin und am Kaiser-Wilh.-Inst. Dahlem, in d. Monatsschrift f. d. chem. u. biol. Unterr. 1920.)
Druck von Breitkopf & Härtel in Leipzig.
Von dem Verfasser erschienen ferner:
Leitfaden für die Übungen im chemischen Unterricht der oberen Klassen höherer Lehranstalten. 6. Aufl. B. G. Teubner, Leipzig 1920.
Aus der Werkstatt großer Forscher. 430 Seiten. 3. Aufl. Leipzig 1908. Wilhelm Engelmann.
Gebunden M. 9.– und 50% V.-T.-Z.
»Es sei jeder, der sich bisher noch nicht mit diesem vortrefflichen Werke bekannt gemacht hat, darauf hingewiesen, die sehr wertvolle Bekanntschaft nicht länger hinauszuschieben.«
(Prof. Dr. Wilh. Ostwald.)
Der naturwissenschaftliche Unterricht auf praktisch-heuristischer Grundlage. Hannover 1907. Hahnsche Buchhandlung. Geh. M. 6.–, geb. M. 6.80.
»Das Werk entwickelt in recht überzeugender Weise die Bedeutung und die Grundzüge des praktisch-heuristischen Verfahrens. – Der Arbeit kann das Verdienst nicht vorenthalten werden, mit Gründlichkeit und Energie für eine gute Sache eingetreten zu sein.«
(J. Norrenberg, in der Zeitschrift für lateinloses Schulwesen 1908.)
Naturlehre für höhere Lehranstalten, auf Schülerübungen gegründet. Hannover 1908. Hahnsche Buchhandlung.
»Der Verfasser hat so alle Momente vereinigt, die zur Erteilung eines zeitgemäßen Unterrichts von Belang sind und zwar so, daß zu dem neuen Plane ein Übergang von dem bestehenden her möglich ist.«
(Deutsche Literaturzeitung. 1909, Nr. 5.)
Handbuch für den physikalischen Unterricht. J. Beltz, Langensalza 1919.
»Was in diesem Buche gesagt wird, faßt alle lebenskräftigen Reformgedanken der letzten Jahre in geschickter Weise zusammen.«
(R. Winderlich, i. d. Ztschr. f. d. math. u. naturw. Unterr.)
VERLAG VON WILHELM ENGELMANN IN LEIPZIG
Geschichte der physikalischen Experimentierkunst von Prof. Dr. E. Gerland und Prof. Dr. F. Traumüller. Mit 425 Abbildungen zum größten Teil in Wiedergabe nach den Originalwerken. (XVI und 442 Seiten, gr. 8.)
Geheftet M. 14.–. In Halbfranz gebunden M. 17.–.
Aus den Besprechungen:
»Das treffliche Buch darf weder in der Bibliothek einer mittleren oder höheren Lehranstalt, noch in der eines Experimentalphysikers fehlen.«
(Monatshefte f. Mathematik und Physik. 1900. Heft 1.)
»Eine eingehende Kenntnis der Geschichte der Physik läßt den Lehrer erst den wahren Wert der einzelnen Tatsachen, Begriffe und Theorien erkennen, liefert ihm überaus dankbare Mittel, den Unterricht kräftig zu beleben, und macht ihn auf die Schwierigkeiten aufmerksam, die der menschliche Geist bei dem ersten Eindringen in die einzelnen Gebiete der Physik zu überwältigen hat. Das vorliegende Werk erschließt in trefflicher Weise ein neues und wichtiges Gebiet der Geschichte der Physik; es darf in der Hausbibliothek keines Lehrers fehlen, dem sein Unterricht und die ihm anvertraute wissensdurstige Jugend am Herzen liegt.«
(Hahn-Machenheimer, Zeitschr. f. d. physik. u. chem. Unterricht. März 1900. Heft 2.)
Zur Geschichte der astronomischen Meßwerkzeuge von Purbach bis Reichenbach 1450–1830 von Joh. A. Repsold. 1. Band. Mit 171 Abbildungen (VIII und 132 Seiten gr. 8). M. 16.–.
Aus den Besprechungen:
»Das Buch, das sich überall als eine reiche Quelle der Belehrung über die Zweckdienlichkeit und die sachgemäße Verwendung der Instrumente, sowie über die Vorteile und Nachteile der einzelnen Konstruktionen darbietet, wird gewiß nicht verfehlen einen dauernden, großen Nutzen für die Wissenschaft zu stiften.«
(Astronomische Nachrichten, Bd. 177, Nr. 6.)
»Ein höchst interessantes, lehrreiches Werk ist es, das der Verfasser, der wie kein anderer dazu berufen war, es zu schreiben, den Mechanikern und Astronomen darbietet.«
(Zeitschrift für Instrumentenkunde. XXVIII. Jahrg., Sept. 1908.)
Auf vorstehende Preise 50% Verleger-Teuerungszuschlag.
Bei der Transkription vorgenommene Änderungen und weitere Anmerkungen:
In der Legende zu [Abb. 5]: in "Ste = Steinbock;" das "e" ergänzt (da Abkürzung so im Bild enthalten).
In "Die Art, wie die Ägypter Eisen herstellten, ist aus vorstehender Abbildung ersichtlich" stand "darstellten" statt "herstellten".
Statt Boncompagni stand Boncampagni.
in "woher das in den Pseudo-Geberschen Schriften enthaltene Wissen stammt, das uns in ihnen gegen das Ende des 13. Jahrhunderts »in völliger Vollendung und demnach als das Ergebnis einer längeren Entwicklung« entgegentritt": « hinter "entgegentritt" entfernt.
In "Nur durch die Mathematik können wir zur vollen Wahrheit gelangen": "zur" war "zu".
In "die Renaissance »als das Resultat und die feinste Blüte des Mittelalters« zu bezeichnen": « nach "Mittelalters" hinzugefügt.
In "Von anderer Seite wird bestritten, daß die alten Babylonier schon das Gewicht aus dem Längenmaß abgeleitet hätten" stand "Zeit" statt "Seite".
In "König Attalos von Pergamon, so erzählt uns Plutarch[1016], baute giftige Gewächse an": "an" hinzugefügt.
In "Eine Ausgabe mit lateinischer Übersetzung gab Fr. Hultsch heraus. Berlin 1875–1878" stand als Enddatum 1875 statt 1878.
In "Die Stellung, welche die Araber diesen Werken gegenüber einnahmen," Komma hinter "Araber" entfernt.
In "Man fand die Länge des Grades gleich 56 und bei einer zweiten Messung gleich 562/3 arabischen Meilen[1017] oder gleich etwa 113040 m, woraus sich der Erdumfang zu 40700 km berechnet." stand bei der letzten Angabe "m" statt "km", was aber nicht zur dargestellten Berechnung passt.
In "Die neue astronomische Ansicht, die sich ihm und den Aufgeklärten unter seinen Zeitgenossen eröffnete, hat er im Sinne der »Schönheitsherrlichkeit der Welt« verwertet" fehlte das beendende Anführungszeichen, ergänzt hinter "Welt".
Fußnote 772: Seitenzahl im Original nicht lesbar.
Anführungszeichen eingefügt vor: "Der G nächste Träger bei A ist das Bewegte, der andere Träger bei B ist das Bewegende.", um Zitat zu vervollständigen.
Anführungszeichen eingefügt vor: "Man lasse durch eine kleine Öffnung (Abb. 58, M) das Bild eines beleuchteten Gegenstandes in ein dunkles Zimmer treten.", um Zitat zu vervollständigen.