§. 82.
Wenn ein Schertz also kräftig zum Lachen reizen soll, so muß er einmal, von Kleinigkeiten handeln, es mögen nun sittliche Dinge seyn oder bloß natürliche. Man nennt sie Kleinigkeiten aus verschiedenen Gründen, die ich nicht nöthig habe anzuführen. Ich bemercke nur daß es Dinge seyn müssen, die weder an sich betrachtet, noch in Absicht auf ihre Folgen, von grosser Wichtigkeit sind. Die Ungereimtheit die man entdeckt, kan überhaupt die Abweichung einer Sache von ihren Regeln seyn. Diese Regeln mögen nun moralisch oder nicht moralisch seyn, genug, wenn die Sache nur als regelloß, widersinnisch und häßlich vorgestelt wird. Je mehr solcher Unrichtigkeiten entdeckt werden, desto lächerlicher wird die Sache. Ich thue nicht ein Wort mehr hinzu, weil ich schon mehr als einmal erinnert habe, daß ich keine Wissenschaft der Schertze schreibe. Genug, daß ich nunmehr die Gründe habe, woraus ich verschiedene Unvollkommenheiten bey den Schertzen entdecken kan.