Das eigene Heim.
Berlin, den 11. März 1830.
Nachdem Sie so gnädig gewesen sind, für Carl und Albrecht bestimmte Palais zu ihren immerwährenden Wohnungen anzuweisen, darf auch ich wohl erneut mit der Bitte herantreten, auch uns ein wirkliches Palais verleihen zu wollen. Da freilich nun alle vorhanden gewesenen prinzlichen Palais, außer der Universität, zu ihrer ursprünglichen Bestimmung zurückgekehrt sind, so kann erklärlich nichts anderes übrig bleiben, wenn Sie die Gnade haben wollen, mich mit meinen Brüdern gleich zu stellen, als ein Privathaus zu wählen und dasselbe nach Palaisdimensionen einzurichten und umzubauen oder ein ganz neues zu erbauen. Zu letzterem Projekte lag Ihnen bereits früher ein Plan vor.
Wir können aber nicht leugnen, daß seitdem wir unser jetziges Haus bewohnen, uns die Lage desselben in jeder Beziehung so angenehm und so jeder anderen Lage vorzuziehen erscheint, daß wir den Plan gefaßt haben, dasselbe uns von Ihnen als bleibende Palais zu erbitten und es dieserhalb dem notwendigen Umbau zu unterwerfen. Wir haben daher einen Plan zu diesem Umbau selbst entworfen, ihn auch durch Geh. Rat Schinkel[54] prüfen und corrigieren lassen, und dieser Plan ist es, den ich Ihnen in der Anlage untertänigst vorlege[55].
Das Palais Wilhelms I. vor dem Umbau
Miniaturbild auf einem Prunktisch in den sogenannten Großherzoglichen Gemächern im Palais
Der große Übelstand, der unserem jetzigen Hause anklebt, ist, daß es weder Hofraum noch Stallungen hat und wegen seiner geringen Ausdehnung und Terrainbesitz keine Vergrößerung erlaubt, ohne das Grundstück, welches der Minister von Schuckmann jetzt inne hat, zu überschreiten.
Ohne Zuziehung dieses Grundstückes zu dem unsrigen ist daher eine Palais-Einrichtung hier für uns unmöglich. Der anliegende Plan zeigt, in welcher Art allein auf eine bequeme Art die Ställe und Remisen angelegt werden können und wie dadurch ein Hofraum noch übrig bleibt, der die notwendigste Größe hat.
Was nun unser Haus an und für sich anbetrifft, so glaubten wir anfänglich die Mauern der unteren Etage conservieren zu können: es hat sich aber gezeigt, daß sie viel zu schwach sind, um einen höheren Bau zu tragen; auch daß die Balkenlagen der Etagen schon so verdorben sind, daß sie erneuert werden müssen. Das Haus wird daher müssen ganz abgerissen werden; die dadurch entstehenden Kosten werden durch das dabei gewonnene Material wiederum gedeckt. Um dem Hause aber einige etwas größere und Palaisdimensionen im Innern geben zu können sowie eine regelmäßige Mitte, die ihm bisher fehlte, so ist eine Vertiefung nach dem Hofe zu, eine Erweiterung auf die Hälfte des kleinen Gartens und ein Überbau über die Gasse nach dem Niederländischen Palais[56] projektiert, wozu die Genehmigung der Tante[57] einzuziehen sein würde. Die so zu gewinnende Mitte ward bedingt durch das Grundstück der Bibliothek, von welchem dennoch einige Fuß genommen werden mußten und daher nicht noch mehr vom kleinen Garten zugezogen werden konnte. Der Rest des Gartens würde in eine Art Terrasse verwandelt werden können. Der kleine Hof hinter dieser Terrasse mußte wegen einiger Bibliotheksfenster ausgespart werden.
Die Einteilung der Wohnungen in den verschiedenen Etagen geht aus den Plänen hervor. Was die Wohnung anbetrifft, so ist sie für den Fall der möglichen Nachkommenschaft bestimmt. Das jetzige Schuckmannsche Haus würde nur die drei Wohnungen der Oberhofmeisterin und der beiden Hofdamen aufnehmen, sowie das Hofmarschallamt, meine beiden Militärbureaus und die Wohnung für das auf Quartier Anspruch habende Domesticale. Sollte dann noch Raum übrig bleiben, so würde ich einige meiner alten Diener, welche bis zu meiner Verheiratung freie Wohnung hier hatten, dort unterbringen, die es wohl verdienen, da einer derselben jetzt 30 Jahre, ein anderer 28 Jahre, 20 Jahre bei mir ist. Außerdem reicht das Kellergelaß im zu erbauenden Palais nicht aus, so daß die des Schuckmannschen Hauses ebenfalls gebraucht würden.
Sie werden sich hiernach gnädigst überzeugen, daß, wenn streng genommen nicht das ganze Schuckmannsche Haus vielleicht gebraucht würde, doch eine Teilung desselben unmöglich ist, es auf der anderen Seite wiederum gar nicht zu entbehren ist. Auch in der Zukunft dürfte es vielleicht noch sehr nützlich werden.
Die Unterbringung des Ministeriums des Innern dürfte keine Schwierigkeiten haben, indem das Haus des Staatskanzlers in sofern disponibel ist, als der Geheimrat v. Stägemann[58] in demselben zur Miete wohnt. Die Bureaus des Ministers Graf Lottum[59], welche sich in jenem Hause befinden, oder die des Ministers v. Schuckmann[60] würden die Acquisition eines kleinen Locals nötig machen. (Als Carl sein Palais erhielt, mußten für den Generalstab und für das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten gleichfalls Locale beschafft werden.) Übrigens wird die Deplacierung des Ministeriums des Innern ungefähr erst in zwei Jahren nötig, da der ganze Bau und die Einrichtung bis zum Einziehen wohl drei Jahre erfordern würde, im dritten Jahre aber erst mit dem Bau der Stallungen vorgeschritten zu werden braucht. Im Schuckmannschen Hause selbst würden nur unbedeutende Wohnungseinrichtungen vorkommen, wie dies in jedem lang bewohnt gewesenen Hause der Fall ist, die Damen sich überdies selbst möblieren müssen und für die Bureaux-Einrichtung alles existiert.
Demungeachtet kommt der Kostenanschlag schon hoch genug und erreicht dieselbe Summe, welche alle diejenigen Projecte erreichten, die ich Ihnen voriges Jahr vorlegte. Der Geh. Rat Schinkel hat nämlich den Bau nach den höchsten Sätzen (die des Museums) angeschlagen, um eher dahinter in der Ausführung zu bleiben, als sie zu übersteigen, wonach derselbe mit der ganzen Einrichtung bis zum Einziehen 340000 Thlr. beträgt. Von den hierin begriffenen 80000 Thlr. Einrichtungskosten gehen die sämtlichen Möbel ab, welche bei der Einrichtung unsers jetzigen Hauses angeschafft wurden, wodurch die Summe noch um Etwas also sich ermäßigt.
Was für eine Einrichtung hinsichtlich unsers jetzigen Hauses und des Schuckmannschen getroffen werden soll, wird von Ihrem Befehl abhängen, ob dieselben nämlich von ihren jetzigen Behörden erkauft werden oder ob sie wie bisher auf deren Rechnung benutzt werden sollen. Das unsrige gehört nämlich dem Militärfond und das Schuckmanns der Landeswitwenkasse. Der Kauf beider Grundstücke würde ungefähr 100000 Thlr. betragen.
Wenn Sie nun die Gnade hätten, diesen Bau zu genehmigen, so würde ich vorschlagen, denselben unter Schinkels Leitung durch einen Militärcommissarius, Capitän Moser, ausführen zu lassen, weil derselbe gewiß manche Ersparnis erzielen wird.
Während des Baues selbst würden wir Sie gnädigst ersuchen, uns im Schloß eine Wohnung zu bestimmen, vielleicht einen Teil des großen Appartements des seligen Königs, sodaß ich meine alten Zimmer wieder bewohnen könnte. Auf diese Art wird keines des gewöhnlich im Gebrauch seienden Fremden-Appartements der Disposition entzogen.
Wir dürfen vielleicht um so rascher einer Entscheidung von Ihnen entgegensehen, da für diesen Sommer unserm Hause, wenn wir es so ferner bewohnen müßten, eine Hauptreparatur bevorsteht, indem das Dach fast ganz neu gebaut werden muß, die Schornsteine so baufällig sind und so feuergefährlich angelegt, daß die Balken seit mehreren Wochen, vom Putz abgefallen, in den Schornstein frei hineinstehen, daß sie neu gebaut werden müssen, wobei sämmtliche Plafonds ruiniert werden und wahrscheinlich auch die Tapeten; die Balkenlage zwischen den Etagen teilweise erneuert werden muß, wodurch also die Parquets und die ganzen Stuben ruiniert würden. Somit würde diese Hauptreparatur sehr viel Geld kosten und doch nur ein sehr schlechtgebautes Haus nur teilweise ausflicken.
Wie schön übrigens das neu zu schaffende Palais den Platz hier zieren würde, brauche ich kaum anzuführen, da es zu den übrigen schönen Gebäuden ein schöner Schluß sein würde, um so mehr, da, wie ich höre, die Statue Friedrichs des Großen hier vor unsern Fenstern errichtet werden soll.
Der Geheimrat Schinkel hängt freilich sehr an seinem früheren Projekt auf dem Packhofe, was gewiß sehr schön ist, aber wegen seiner zurückgezogenen Lage uns mit der hiesigen Lage nicht vergleichbar erscheint. Ich lege dieses Projekt auch wiederum bei[61] und bemerke nur, daß der Kostenbetrag desselben, wie ich ihn voriges Jahr angab, viel zu gering war und er nach den jetzt für den hiesigen Bau von Schinkel angenommenen Sätzen sich nicht auf 300000 Thlr. beläuft, sondern auf 415760 Thlr., wobei der Bau von zwei Quais und der Ankauf des Platzes (aus dem Museumsfond) nicht mit inbegriffen ist.
Um die Übersicht zu haben, wie die jetzigen Grundstücke, welche wir und Schuckmann bewohnen, zu einander liegen und gebaut sind und wie die projektierten Veränderungen sich dazu verhalten, habe ich den Plan C beigefügt. So sehr wir nun erwartungsvoll Ihrer gnädigen Entscheidung entgegen sehen, wohl einsehend, daß es nichts Geringes ist, was für uns wir von Ihrer Gnade erbitten, namentlich wenn ein Vergleich der nötig werdenden Summen gegen die Summe gezogen wird, welche Sie für Carl und Albrecht bewilligt haben, aber dies gehet lediglich aus dem Verhältnis hervor, daß bei uns nicht wie bei den Brüdern von der Einrichtung eines Palais zum Palais, sondern von der Umformung eines Privathauses in ein Palais die Rede ist, da keine Palais mehr vorhanden sind, wenn nicht das Projekt wieder aufgenommen würde, die Universität dadurch wieder disponibel zu machen, daß man sie nach dem dazu einzurichtenden Academiegebäude überträgt.
Sollten wir von Ihrer Gnade die Bewilligung der hier gemachten Vorschläge erlangen, so würden wir Ihnen unendlich dankbar sein, wie wir es schon für so viele Beweise Ihrer Liebe und Gnade ewig sein werden.
Ihr gehorsamer Sohn
Wilhelm.
Berlin, den 29. April 1830.
Soeben erhalte ich ein Schreiben des Kriegsministers, eine Antwort auf den Vortrag, den ich ihm in Bezug auf meine militärischen Ausgaben gemacht hatte, in welcher er mir Ihre genommene Entscheidung über diesen Punkt mitteilt. Wenngleich ich gehofft hatte, von Ihrer Gnade einen Zuschuß zu erhalten, bei den ganz klar nachgewiesenen Mehrausgaben jährlich von 800 Rthlr., so muß ich Ihre abschlägige Antwort hierauf freilich ruhig hinnehmen, nicht so aber kann ich dies mit der Ankündigung, die Sie mir durch den Kriegsminister machen lassen, daß Sie mich vom Commando der ersten Gardedivision entbinden wollten, wenn mich dasselbe wegen meiner pecuniären Verhältnisse geniere. Vor 10 Jahren berief mich Ihre Gnade zu diesem Commando, noch in einem sehr frühen Alter. Als Sie mich wenige Jahre darauf an die Spitze des III. Armeecorps stellten[62], beließen Sie mir jenes Commando und da durfte ich wagen zu hoffen, daß Ihr Vertrauen und Ihre Zufriedenheit mit meinen Leistungen es war, die mich dieses Vorzuges eines doppelten Commandos würdigten. Die Anhänglichkeit, welche ich an dies mein erstes selbstständiges Verhältnis habe, sowie, ich darf es aussprechen, die Anhänglichkeit, welche mir jene Untergebenen seit 10 und 12 Jahren bewiesen haben, sind Ihnen nicht unbekannt geblieben; meinen ganzen Stolz setzte ich in das bewiesene Vertrauen, einem Commando vorzustehen, von welchem die Instruction in die ganze Armee übergegangen ist und jährlich übergeht. Und diesen mir so teuer gewordenen, ehrenvollen Posten lassen Sie mir jetzt anbieten, um 400 Rthlr. aufzugeben, nachdem Sie durch den Kriegsminister mir sagen ließen, daß Sie annehmen, daß die Prinzen Ihres Hauses es als eine Ehrensache betrachten würden, wenn Ihre Gnade ihnen Militärcommandos anvertraut. Ich darf es Ihnen nicht verschweigen, daß dies Anerbieten, aus diesem Grunde, mein Inneres so gewaltsam erschüttert hat, daß nur Tränen meinem gepreßten Herzen Luft machen konnten. Das Gefühl der Ehre ist in mir so rege, daß es sich nur mit dem Gefühl der Dankbarkeit vergleichen kann, welche mich belebt, daß Ihre Gnade mich berief, in ausgedehntem Wirkungskreise dieses den Militär-Stand allein leitende Princip immer mehr zu verbreiten und recht innig mit dem Geiste meiner Untergebenen zu verschmelzen. Daß Sie dies Ehrgefühl je bei Ihren Söhnen vermissen könnten, ist unmöglich. Unfähig werden Sie mich daher auch halten, aus Mangel an Ehrgefühl und um 400 Rthlr. weniger auszugeben, eine Stelle aufzugeben, die bisher mein Glück wegen ihrer Wichtigkeit und wegen Ihres bewiesenen Vertrauens machte. Sollte ich dies Vertrauen verloren haben, so bin ich jeden Augenblick bereit, einem Würdigeren meine Stelle zu überlassen.
Was nun jedoch den von Ihnen verminderten Zuschuß von 800 Rthlr. betrifft, so muß ich mich wenigstens über den Verdacht rechtfertigen, als wäre jene Forderung unbillig. Denn ich kann nur annehmen, daß dies der Grund ist, der mir Ihre Verweigerung zuzog. Ich unterstehe mich daher Ihnen hier meine ganzen pecuniären Verhältnisse darzustellen.
Der mir bewilligte Etat von 88000 Thlr. ist in seine bestimmten Etats abgeteilt und Ersparnisse bei denselben sind sehr unsicher. Für unsere Person beziehen die Princeß und ich jeder 6000 Thlr. von diesem Haupt-Etat, von welchem, wie Sie leicht denken können, bei der Princeß, die gar nichts von zu Hause erhält, nichts erspart werden kann; ich kann nicht nur nichts zurücklegen, sondern brauche die mir von Ihnen so sehr gnädig verliehenen 11000 Thlr. Zulage vollkommen. Sollten Sie eine Durchsicht meiner Rechnungen befehlen, so scheue ich diese nicht, da ich, eingedenk Ihrer Worte, als Sie mir jene Zulage gaben: „daß wir auch eine gute Anwendung von derselben machen sollten“ versichern darf, daß die Hälfte auf Unterstützungen verwendet ist. Der erste Jahresabschluß meiner Etats-Rechnungen hat eine Ersparnis von 4000 Thlr. ergeben. Davon sind 3000 Thlr. zur Reise nach Weimar gebraucht worden, so daß 1000 Thlr. erspart sind. Sollte eine solche Reise also auch nur ein Geringes mehr einst kosten, so ist gar kein Überschuß vorhanden. Dieser Fall dürfte bereits in diesem Jahre eintreten, wo die schlesische Reise, die zur Revue usw. vorkommen werden. An den mir bewilligten Inspektionsreise-Geldern wird fast nichts erspart, da sie nach dem Bedürfnis bewilligt wurden. Aus dieser getreuen Übersicht werden Sie sich gnädigst überzeugen, wie sehr mich eine, nun also zur Norm werdende Mehrausgabe von jährlich 800 Thlr. genieren muß, da die möglichen Ersparnisse nur hinreichen, extraordinäre Ausgaben wie Reisen ect. zu leisten. Was nun noch die Summe betrifft, welche ich mein Vermögen nenne, und welche aus den Ersparnissen seit meinen Kinderjahren besteht, die mir der General Braun im Jahre 1817 übergab sowie aus der Erbschaft von Mama und aus den Etatersparnissen bis zum vorigen Jahr, so beläuft sich diese auf 70000 Rthlr. Von denselben habe ich beinahe 30000 Thlr. teils zinsenfrei, teils verzinset nach und nach verliehen und dürften mehrere (Teile) dieser Summe, wie ich bereits mehrfach die Erfahrung gemacht habe, wohl nicht zurückzuerhalten sein, ohne geizig und indelicat zu erscheinen.
Das ist also die einzige Summe, über die ich disponieren kann, die sich aber, wie gezeigt, nicht vermehren, sondern nur vermindern kann. Wenn Sie nun gnädigst bedenken, daß ich noch keine Besitzung habe, also weder zur Acquerierung einer solchen noch zur Unterhaltung derselben diese Summe bisher verwandte, ich auch noch kein Palais besitze, dessen Einrichtung gewöhnlich die angeschlagenen und bewilligten Kosten, wie bekannt fast bei allen Bauten, übersteigt, Sie diese Mehrkosten aber, wie bei Carls Palais-Bau, nicht zu übernehmen die Gnade haben, so werden Sie sich ebenso gnädigst überzeugen wollen, daß ich alle Ursache habe, mit meinem sogenannten Vermögen haushälterisch umzugehen, ungerechnet, daß man doch vernünftiger Weise eine Summe sich für unvorhergesehene Fälle und für jede Zukunft zu erübrigen sucht.
Ihrer gnädigen Überzeugung und Ansicht muß ich es nun, nach dieser wahrhaften Darstellung, überlassen zu beurteilen, ob ich eine unbillige Forderung tat, wenn ich um 800 Thlr. Zuschuß antrug und bemerke ich nur nochmals, daß ich beim Generalcommando 6 Zulagen an Adjutanten zu zahlen habe, aus dem Militär-Zuschuß, während Fritz[63] mit demselben Zuschuß nur 3 Zulagen zahlt, hier also eine Vergleichung, wie Sie sie mir durch den Kriegsminister aufstellen lassen, nicht haltbar erscheinen dürfte. Daß ich diese Zulagen jedoch verringern sollte, kann wohl in Ihrer Intention nicht liegen, da es sich mit der Würde meiner Stellung nicht vereinigen läßt.
Ihr gehorsamer Sohn
Wilhelm.