Am Grabe eines Wohltäters oder einer Wohltäterin.
———
Viel verdanke ich dir, und deines teilnehmenden Wirkens für mich werde ich nie vergessen. Ich stehe an deinem Grabe und bete für dich aus der Tiefe meines Herzens. Mein leibliches und mein geistiges Wohl hast du gefördert, weil du als Mensch den Menschen liebtest, nicht um meines Verdienstes willen. Aus der Saat der Liebe da sprießen Garben hervor, die du dort einsammeln wirst. Schwach ist mein Dank, was kann ich für den reinen Geist tun? Nur ein ehrendes Andenken bleibt mir, das will ich bewahren; dein Werk nach Kräften fortsetzen, in deinen Wegen der Güte wandeln, das sei mein Dank, der dir am meisten wohlgefällt. Dort aber wirst einen schöneren Lohn du empfangen: „Vor dir her wandelt deine Frömmigkeit, die Herrlichkeit Gottes nimmt dich auf.“
——————