IV
Die Katzen schreien aus der Höfe Fluchten,
Naß unterm Tore glotzt des Heiligen Bild.
Wir atmen heiß nach ewiger Liebe Frucht . . .
Du nahest wieder als die Mutter mild,
Mit Hängebrust und gelbem Suppennapf.
Gekreisch der ausgedörrten Kehlen quillt.
Die Windeln steigen aus dem Wasserschaff.
Du legst den Bruder noch im Bett zurecht. —
Nun bist du Mensch, das Puppe herzt im Schlaf.
Zum Ausgehn ist das Wetter dir zu schlecht,
Auch hast du frei heut, brauchst nicht aufzutreten.
Bös irrt ein Glanz durch schwarzen Baums Geflecht.
Es schwirren Pfeile wild verzweigter Reden
Und einer nimmt dich, kaum mehr auszudenken,
So fern schon: Tränengüsse der Erflehten . . .
Wir aber schliefen oft auf diesen Bänken.