XVI.

Egenolf trabte mit ganz anderen Gefühlen nach der St. Ulrichsburg zurück als mit welchen er heute Morgen ausgeritten war. Er hatte das Herz der Geliebten errungen, nein, sie hatte es ihm entgegengebracht, hatte ihre Hand in seine gelegt mit dem Gelübde, treu bei ihm aushalten zu wollen in Gefahr und Noth. Und das nicht in Unwissenheit oder leichtsinniger Unterschätzung dessen, was sich feindlich zwischen sie beide drängte und die Erfüllung ihrer Wünsche hemmen und hindern wollte, sondern in klarer Erkenntniß der Schwierigkeiten, die sie zu überwinden, und der harten Prüfungen, die sie voraussichtlich zu bestehen hatten. Jetzt, wo er sich mit der Geliebten eins wußte, sollte keine Macht der Erde stark genug sein, sie dauernd von einander zu trennen.

So in sich selber gesichert und gehoben langte er auf der St. Ulrichsburg an und stieg im Burghof vom Pferde, das er streichelte und klopfte, leise zu ihm sprechend: »Hast mich zu meinem Glücke getragen, laß mich immer auf Deinem Rücken zum Ziele meiner Wünsche kommen!«

Als er oben seine Mutter recht heiter begrüßte, schaute sie ihn prüfend an und sagte: »Du bist heiß, hast wohl einen weiten Ritt gemacht?«

»Ja,« erwiederte er, still in sich hineinlächelnd, »einen sehr weiten.«

»Und es war wohl schön im Walde?«

»Ach, herrlich, Mutter!«

Er meinte das in ganz anderem Sinne. Vom Walde hatte er nichts gesehen, obwohl er stundenlang darin gewesen war, und wie gern hätte er jetzt der lieben Mutter erzählt, was er dort erlebt hatte! Er hatte ein unbegrenztes Vertrauen zu ihr, aber das wagte er doch nicht. Ein so wichtiges, in die obwaltenden Verhältnisse tief eingreifendes Ereigniß, wie es seine Verlobung mit der Thierstein'schen Tochter war, würde und konnte sie seinem Vater nicht verschweigen, und dieser würde den sehr zur Unzeit und hinter seinem Rücken gethanen Schritt im höchsten Grade mißbilligen. Über dessen Absichten in dem Streite mit dem Grafen Oswald erfuhr er von seiner Mutter nichts. Entweder wußte sie selber nichts, weil ihr sein Vater nichts darüber mitgetheilt hatte, oder er hatte ihr Schweigen auferlegt, auch dem Sohne gegenüber. Imagina war die Einzige, die sich vielleicht dazu herbeiließ, ihm noch weitere Eröffnungen oder wenigstens Andeutungen über den Stand der Dinge zu machen, soviel sie von ihrem Gatten eingeweiht war, und sie war auch die Einzige, der er, weil sie auch ohne sein Bekenntniß von seiner Liebe wußte, sein übervolles Herz ausschütten konnte. Er nahm sich daher vor, sie noch an diesem Nachmittag auf Schloß Giersberg zu besuchen, um ihr Alles zu sagen und sie um ihren treuen Rath in seiner bedenklich verstrickten Herzensangelegenheit zu bitten.

Gegen Mittag kehrte Graf Schmasman von einem Ritt nach Hause zurück und kam in augenscheinlich zufriedener und behaglicher Stimmung zu Tische. Wo er gewesen war, sagte er nicht, aber seine ungewöhnliche Gesprächigkeit wirkte auf die Seinigen anregend und erheiternd.

Egenolf, dessen Gedanken halb von Liebesglück erfüllt waren und halb von Sorge, wie er es seinem Vater beibringen sollte, wurde immer lebhafter und fröhlicher in der Unterhaltung, wobei er dem Weine fleißiger zusprach als sonst.

Isabella setzte ihn in nicht geringe Verlegenheit mit der Frage, wo er den ganzen Morgen gesteckt hätte, Hans Loder wäre dagewesen und hätte ihn sprechen wollen.

»Hans Loder?« sagte Egenolf ohne auf die Frage nach seinem Verbleib zu antworten, »was wollte der von mir?«

»Ich traf ihn draußen auf der Brücke,« erwiederte Isabella. »Er frug erst nach dem Vater und dann nach Dir, war mißmuthig und wollte nicht mit der Sprache heraus, welches Anliegen er hätte. Als ich jedoch in ihn drang, gestand er mir, er wäre sehr unzufrieden darüber, daß Du Seppele von Ottrott aus dem Thurme befreit hättest.«

»Das habe ich doch auf des Vaters Befehl gethan.«

»Das sagte ich ihm, aber er behauptete, das käme auch dem Vater nicht zu, das wäre ein unerlaubter Eingriff in sein Richteramt und eine Beeinträchtigung seiner Gewalt als Pfeiferkönig, die er sich nicht gefallen ließe. Er würde sich den Seppele wieder herholen und ihn nicht eher von Handen lassen, als bis er die ihm zugesprochenen neun Tage Haft abgesessen hätte. Kurzum, er war sehr unwirsch.«

»Der Hans hat also einen gefährlichen Groll auf mich,« lachte Schmasman. »Ich glaube, der wäre im Stande, seinen gnädigen Schutz- und Lehnsherrn selber einzusperren, wenn ich mich von ihm einsperren ließe.«

»Er kommt vielleicht heute Nachmittag wieder,« fügte Isabella noch hinzu.

»Da trifft er mich wieder nicht,« sagte Schmasman. »Ich muß heute Nachmittag hinauf nach Hohrappoltstein und Giersberg, weil ich mit meinen Brüdern zu reden habe.«

Diese Ankündigung machte nun einen Strich durch Egenolfs Rechnung. Wenn sein Vater nach Giersberg ging, konnte er nicht dahin und mußte seinen Besuch bei Imagina auf morgen verschieben. Einestheils war ihm dies sehr unlieb, denn er brannte darauf, sich gegen Imagina auszusprechen; anderntheils aber getröstete er sich damit, daß sein Vater den Oheimen vielleicht eine wichtige Neuigkeit mitzutheilen hätte, die er, Egenolf, dann hoffentlich morgen von Imagina erfahren würde.

Er suchte sich in Geduld zu fassen, aber die Ungeduld überwog in ihm, und die Stunden des Tages vergingen ihm sehr langsam.

Am andern Morgen stieg er zu dem Felsenschloß empor und war so glücklich, Imagina allein zu finden.

»Da kommt Einer, der sich stolz wie ein Sieger trägt!« Mit diesen Worten empfing sie ihn gleich bei seinem Eintritt. »Wann ist's geschehen? wo ist's geschehen? wie ist's geschehen? – Mein Gott, so antworte doch!«

»Gestern Morgen, im Walde, zu Pferde,« lachte er.

»Leontine ist Dein?«

»In Leben und Tod!«

»Horridoh! Waidmanns Heil!«

»Waidmanns Dank!«

»Weiß sie von der Fehde?«

»Alles. Fleckenstein hat es ihrem Vater hinterbracht.«

»Und nun?«

»Ja, und nun!«

»Wissen sie's schon auf der Ulrichsburg?«

»Nicht ein Wort!«

»Hm! – ja, da ist guter Rath theuer.«

»Den mir von Dir zu holen komme ich her.«

»Könnt' ich Dir nur welchen geben!«

»Imagina,« – er nannte die ihm an Jahren Nahestehende nicht Muhme, obwohl sie die Frau seines Oheims war – »Imagina,« sprach er, »Du allein kannst mir rathen und helfen, denn Du wirst wissen, wie die Sachen stehen, die man mir verhehlt.«

»Und da soll ich die Späherin und Verrätherin spielen, meinst Du?« lächelte sie.

»Ungefähr so dacht' ich's mir,« erwiederte er. »Mir ist gestern eine unheilvolle Verkündigung zu Theil geworden, und zwar von einer Seite, von der ich's am wenigsten erwartet hätte, von Haschop.« Und nun erzählte er ihr ausführlich das Abenteuer mit der Zigeunerin und deren Prophezeiung.

Sie hörte ihm aufmerksam zu und sagte dann: »Das lautet allerdings schlimm genug.«

»Es bedrückt mich schwer, so sehr ich mich auch sträube, ihr jedes Wort zu glauben,« sprach er. »Aber da sie über Gegenwärtiges und Vergangenes die Wahrheit sagte, muß ich fürchten, sie kennt auch viel von dem, was die Zukunft birgt. Nun thu mir die Liebe und gieb mir Aufschluß über das, was Dir zu Ohren gekommen ist. Mein Vater kehrte gestern Mittag von einem weiten Ritt in froher Stimmung zurück. Ich vermuthe deßhalb, daß sich irgend etwas ihm Angenehmes ereignet hat, daß eine seine Wünschen entsprechende Wendung im Gange der Verhandlungen eingetreten ist, von der Du doch wahrscheinlich durch Ohm Kaspar unterrichtet bist, denn mein Vater war gestern Nachmittag hier bei euch.«

»Etwas Neues ist meines Wissens nicht vorgefallen,« erwiederte sie. »Burkhards Rüstungen gehen sehr langsam von Statten, weil er sie in großem Umfange betreibt und möglichst viel Bundesgenossen zu werben bemüht ist. Dein Vater und seine Brüder wollen sich allerdings an der Fehde gegen den Grafen Oswald betheiligen, aber nur zu dem Zwecke, durch Entfaltung einer gemeinsam aufziehenden ansehnlichen Kriegsmacht einen Druck auf ihn auszuüben, daß er sich zum Einlenken entschließt und von Einführung der beabsichtigten Maßregeln im Wasgau völlig absieht. Von einer Vertreibung der Thiersteiner aus der Hohkönigsburg ist keine Rede, denn Dein Vater hat den festen Willen, den Gelüsten des Herrn Burkhard entschieden entgegenzutreten.«

»Ich danke Dir herzlich für Deine Aufklärungen, die mich wenigstens meiner ärgsten Befürchtungen entheben und mir wieder einige Hoffnung einflößen,« sprach Egenolf. »Es ist freilich sehr die Frage, ob Graf Oswalds Stolz es zulassen wird, sich vorgeschriebenen Bedingungen zu unterwerfen, und ob auch in diesem Falle nicht eine dauernde Verstimmung und Zwietracht zwischen ihm und seinen ihn zum Nachgeben zwingenden Gegnern, also auch zwischen ihm und uns Rappoltsteinern zurückbleiben wird.«

»Ja, da heißt es nun abwarten, Egenolf.«

»Abwarten! ein schwacher Trost für die Sehnsucht!«

»Einen anderen habe ich nicht,« erwiederte sie. »Bedenke, daß meine Mittheilungen viel trostloser hätten ausfallen können.«

»O gewiß, gewiß! verzeihe mir! ich danke Dir nochmals,« sprach er und drückte ihr die Hand zum Abschied.

Leichteren Herzens, als er hinaufgestiegen war, schritt Egenolf von Schloß Giersberg wieder hinab, denn Imagina's Nachrichten waren doch von ziemlich beruhigender Art gewesen. Danach lief die bevorstehende Fehde mehr auf ein Drohen mit dem blanken Schwerte hinaus als auf ein blutiges Zuschlagen, und er kannte seinen Vater gut genug, daß dieser es nicht auf eine kränkende Demüthigung des Grafen Oswald anlegte, sondern ihm den Rückzug so leicht und ehrenvoll wie möglich machen würde.

Aber eine Demüthigung – so sagte sich Egenolf beim Weiterwandern – eine Demüthigung war und blieb es für den Grafen doch, wenn er schon dem bloßen Drohen seiner Gegner weichen mußte und ohne Schwertstreich zum Aufgeben seiner hochfliegenden Pläne gezwungen wurde. Und ließ er es, uneingeschüchtert, auf eine Kraftprobe mit ihnen ankommen, so stürzte er sich damit in ein höchst gefährliches Wagniß, bei dem er Alles aufs Spiel setzte. Es würde eine langwierige Fehde geben, so ungleich auch die Streitkräfte der beiden gegnerischen Parteien vorläufig noch waren. Außer seinem Freunde Friedrich von Fleckenstein und einigen mit bischöflichen Burgen belehnten Rittern hatte Graf Oswald noch wenig Anhänger im Lande, auf deren Beistand im Kampf er rechnen konnte. Und was wollte das gegen die vereinte Macht der Rappoltstein und Rathsamhausen besagen!

Immer langsamer wurden Egenolfs Schritte auf dem Pfade bergab, und bald ließ er sich auf einem umfänglichen Baumstrunk unweit des Weges nieder, um ruhend seinen Gedanken nachzuhängen. Je klarer er sich hier die Lage der Dinge vergegenwärtigte, desto schwerer fühlte er die Bedrängniß seines Herzens, das mit der stolz ragenden Burg dort oben auch all sein Glück und alle seine Hoffnung gefährdet wußte. Fügte sich Graf Oswald nicht, so waren seine Tage auf der Hohkönigsburg gezählt, und wenn Imagina behauptete, daß von der Vertreibung der Thiersteiner keine Rede wäre, so war dies ein Irrthum ihrerseits, ein Mißverständniß dessen, was Kaspar ihr darüber gesagt hatte, denn eine Bürgschaft, sie unter allen Umständen auf der Hohkönigsburg zu halten, würden die drei Brüder Rappoltstein niemals übernehmen. Im besten Falle konnten sie beschlossen haben, nach einer Auseinandersetzung mit dem Grafen Oswald nicht zu gestatten, daß die Hohkönigsburg dennoch von ihm geräumt oder ihm mit Waffengewalt genommen würde, nur um dem ehrgeizigen Verlangen Burkhards Genüge zu thun und ihn als Herrn und Gebieter in das mächtige Bergschloß einziehen zu lassen. Und selbst wenn ein derartiger Beschluß gefaßt worden war, so wurde damit doch nicht der Ausbruch der Fehde verhindert, die, wie sie auch verlaufen mochte, leicht eine dauernde Feindschaft zwischen den beiden Grafengeschlechtern Thierstein und Rappoltstein zur Folge haben konnte.

Wo blieben nun vor dem bitteren Ernst der Wirklichkeit die beruhigenden Versicherungen Imagina's, die ihm von ihren Lippen so fröhlich geklungen hatten wie ein Vogellied aus durchsonntem Wipfel. Sie hatte ihn damit nicht einschläfern wollen, hatte in ihrem leichten Sinne, mit dem sie Alles im rosigsten Lichte sah, das selber geglaubt, was sie ihn hatte glauben machen wollen, damit er sich sorglos seines Liebesglückes freuen sollte. Als ihm nun ihre hoffnungsvollen Tröstungen gleich täuschenden Luftspiegelungen zu Nichts zerflossen, da drängten sich ihm wieder die düsteren Prophezeiungen der Zigeunerin auf, die mit schwerem Unheil drohten.

Imagina und Haschop, – wie die gute und die böse Fee in alten Mären kamen ihm die Beiden vor. Die Eine, die Blonde, mit ihrem heiteren Wesen, die ihm das denkbar Beste und Liebste gönnte und ihm lächelnd beistand, es zu erreichen, und die Andere, die Schwarze, die ihm mit grausamen Verwünschungen in den Weg trat und ihm Glück und Freude tückisch zu stören suchte.

Egenolf war kein Kopfhänger und Träumer, der leidend und klagend müßig über sich ergehen ließ, was ihn traf; aber hier war er rathlos. Was sollte er thun? Konnte er den Ausbruch einer Fehde hemmen, zu der sich die mächtigsten Burgherren des Wasgaues rüsteten? Von dem Augenblick an, wo das Schwert das Wort hatte, mußten alle persönlichen Rücksichten schweigen, dann hieß es nur noch: hie Thierstein! hie Rappoltstein! Die einzige Möglichkeit, den Dingen in letzter Stunde noch eine friedliche Wendung zu geben, sah er darin, daß die beiden feindlichen Grafen, wenn sie von der Liebe ihrer Kinder hörten, vielleicht anderen Sinnes und einer Einigung geneigter würden. Wie, wenn er zu seinem Vater ginge und ihm Alles gestünde? Ganz ohne Einfluß auf dessen Beschlüsse konnte die Nachricht von der Verlobung des Sohnes mit der Tochter des Gegners nicht bleiben. Aber das eben war es, was Egenolf von dem Schritte zurückhielt. Er durfte seinem Vater nicht in den erhobenen Arm fallen, ihn durch keine Bitte, keine noch so bescheidene Vorstellung zu bewegen suchen, etwas Anderes zu thun, als was der Vielerfahrene für recht und nothwendig hielt. Und außerdem wollte er ihm das schmerzliche Bewußtsein ersparen, gegen den Herzenswunsch und das höchste Glück seines einzigen Sohnes kämpfen zu müssen. Darum beschloß er, sein Verlöbniß mit Leontinen seinem Vater so lange zu verhehlen, als nicht etwa Ereignisse eintraten, die ihm ein offenes Bekenntniß zu einer Pflicht der Ehre oder der Liebe machten. Auf Leontinens Einverständniß mit diesem Entschlusse, auch ihrem Vater gegenüber, hoffte er zuversichtlich.

Seine Züge hellten sich auf, als er an das verabredete Stelldichein mit der Geliebten dachte. Er sah sie im Geiste schon mit ihrer schlanken, blühenden Gestalt zu Rosse vor sich, wie sie ihn beim Zusammentreffen mit liebreizender Anmuth begrüßte, wie ihre großen Augen ihn freudig anblitzten, ihr Goldhaar im Winde flatterte, und hörte die klangvolle Stimme ihres verführerischen rothen Mundes. Er nahm sich vor, mit ihr oder vielmehr mit ihrem Pferde besondere Reitübungen anzustellen zu dem Zwecke, daß sich Daphne das Scheuen abgewöhnte und keine Seitensprünge machte, sondern in ruhigem Schritt blieb oder muckstill stand, wenn er der Reiterin nahe kam und sich vom Sattel aus zu ihr hinüberbog. Dieses ihn sehr ergötzlich dünkende Kunststück wollte er mit Hilfe Leontinens, auf deren Sicherheit in der Zügelführung er sich verlassen konnte, so lange versuchen, bis es Daphne begriffen hatte, und dann würden sie beide schon dafür sorgen, daß es das gelehrige Thier nicht wieder vergaß.

Er selber aber vergaß Fehde und Feindschaft über dem ihn ganz beherrschenden Gedanken an seinen nächsten Ritt mit Leontinen. Zwei Tage waren es noch bis zum Wiedersehen, zweimal vierundzwanzig Stunden! – nein, soviel waren es, von jetzt gezählt, schon gar nicht mehr.

Das Herz wieder voll Hoffnung, von der er selber nicht wußte, woher sie kam, erhob er sich von dem Eichenstrunk und wanderte mit langen Schritten bergunter zur väterlichen Burg.