Nachtragsverzeichnis vorhandener Postmeilensäulen
a) Distanzsäulen
80. Aue. Bruchstück, Granit. Mitt. XI 7./9. Früher am Markt.
81. Frankenberg 1725. An der Kirche. 1909 und 1922 erneuert. Frankenberger Tageblatt vom 26. September 1909.
82. Frauenstein. Ohne Spitze und Postament. Im Privatgarten an der Freiberger Straße beim Bahnhof.
83. Grünhain. Früher am Amtshaus. Jetzt an der Hauptstraße. Weißer Granit.
84. Lommatzsch. Unbedeutende Bruchstücke des Wappenstücks. Eingemauert in der Apothekenscheune an der Promenade.
85. Pegau 1723. An der Leipziger Straße bei der Elsterbrücke. Sandstein. 1898 und 1922 erneuert. Pegauer Zeitung vom 4. Juni 1923.
86. Tharandt. Wappenstück. Am Mühlgraben in der Nähe des Kurbadhotels. Sandstein.
b) Meilenzeichen
87. Breitenbrunn 1724. bei Schwarzenberg. Viertelmeilstein. Ohne Deckplatte. Am Wegkreuz Breitenbrunn–Krandorf, Antonstal–Unterrittersgrün.
88. Frankenhausen 1726. an der Pleiße. Meilensäule ohne Spitze.
89. Gerbisdorf bei Halle. Viertelmeilplatte an der Kunststraße Halle–Landsberg. Nördlich des Dorfes.
90. Großhennersdorf bei Herrnhut. Meilensäule an der Straße nach Bernstadt, südlich der Fichtelschenke. 3,20 Meter hoch.
Kölsa bei Halle. Halbmeilensäule? An der Kunststraße bei P 109 der Karte 1 : 100 000.
Kötteritzsch bei Lausigk. Viertelmeilplatte ohne Spitze und Unterbau. Seit fünfundzwanzig Jahren im Rittergutsgarten.
Neukirchen an der Pleiße. Meilensäule? Zwischen Friedhof und Rittergut.
Oederan. Halbmeilensäule. An der Kunststraße nach Freiberg bei Kilometer 6,4.
Quersa 1722. bei Großenhain. Viertelmeilstein ohne Auf- und Untersatz am Wegkreuz Quersa–Schönfeld, Lampertswalde–Mühlbach.
Sacka 1722. bei Königsbrück. Halbmeilensäule ohne Deckplatte und Unterbau. Achtzig Meter westlich vom Straßenkreuz Sacka–Glauschnitz, Tauscha–Röhrsdorf.
Schönfeld 1722. bei Großenhain. Meilensäule. Ohne Unterbau. Als Wegweiser bemalt. An der Dorfstraße bei der Kirche.
Wolkenstein. 1727. Viertelmeilplatte. Eingemauert in der Straßenböschung nach Drehbach. Fünfhundert Meter vom Bahnhof Wolkenstein.
Zschopau. Zerbrochene Meilensäule. An der Straße Marienberg–Zschopau bei Einmündung der Straße von Börnichen. In zwei Teilen am Boden liegend.