Vom Wendelstein zum Bendelstein

Von Dr. Trögel, Auerbach

Mit Aufnahmen von K. Richter, Auerbach i. V.

Höhenwanderungen haben ihren eigenen Reiz. Auf dem Rücken der breit dahingelagerten Berge läuft der Pfad, waldumweht oder frei nach allen Richtungen der Winde. Er klettert empor zu jäher Felsschroffe und senkt sich wieder in gemächlichem Gang, aber immer liegt das Menschenland und seine Maße tief unter ihm; nichts stört den Höhenwanderer in seiner Einsamkeit, was drunten im volkreichen Tal mit seinem hastenden Alltagsleben die Sinne unruhig macht. In überwältigender Fülle drängen sich Bild um Bild auf, wenn jemand den Kammweg vom Kapellenberg an Böhmens Grenze bis zum Altvatergebirge im schlesischen Osten bewältigt oder auf dem uralten Rennstieg über Thüringens Höhen zur Wartburg wandert. Die gleichen reizvollen Eindrücke, in weit bescheidenerem Ausmaße zwar, aber dafür vom Zauber des Heimatlichen umgeben, vermag eine Wanderung auf dem schmalen Felskamm zu bieten, der im Friedrich-August-Stein zu Schöneck seinen südwestlichen Eckpfeiler auftürmt, in Wendel-, Loch- und Bendelstein machtvolle Klippen bildet und sich dann unterhalb von Auerbach allmählich verliert.

Abb. 1 Wendelstein – südlicher Teil mit Triangulierungssäule

Die zackigen Felsmassen, die nach Südosten in steiler Wandung abfallen, bringen eine seltsam eigenwillige Note in das ruhige Gleichmaß des vogtländischen Landschaftsbildes: kühn und herrisch streben sie aus dem stumpfen, breiten Rücken der welligen Hochfläche empor, Zeugen aus der überaus bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit der Heimat, da die harten Quarzite und Quarzitschiefer allen Unbilden der Verwitterung trotzig standhielten, während das weichere Gestein, dem sie eingelagert sind, ringsum zerstört und zu Tal gespült wurde. Seltsam scharfkantig, zerrissen und zerklüftet, vom Wetter zu Gebilden gestaltet, die der Deutkraft vergangener Geschlechter freien Raum ließen (Wendelstein, Katzenstein), in längeren oder kürzeren Zwischenräumen aus dem Erdreich auftauchend wie Klippen aus der wogenden Brandung, Mauerreste verfallener Riesenburgen, so erscheinen die Felsen dem Auge des Wanderers aus der Ferne. In unmittelbarer Nähe verstärkt sich der Eindruck des Unruhig-Zerrissenen, Trümmerhaften; zu den Füßen des Felskammes liegen abgerollte Blöcke im Beerengestrüpp und Moospolster, und wie vernarbte Wunden im Antlitz des ruhmvollen Kämpfers zucken Quarzadern durchs schiefrige Grundgestein.

Abb. 2 Wendelstein – nördlicher Teil

Abb. 3 Lochstein – westlicher Felsen

Der steil aufragende, schmale Fels (siebenhundertvierunddreißigeinhalb Meter hoch) inmitten von Schöneck bildet unter dem Namen Friedrich-August-Stein, den er zur Erinnerung an den Besuch des Königs Friedrich August II. im Jahre 1834 erhalten hat, den Stolz der Stadt, die ihre Häuser um ihn schart. Verdankt sie doch dem »Stein« Namen und Dasein. Dort oben auf windumbrauster Höhe, die über meilenferne Länder ins Land spähte, stand frühzeitig schon – die Urkunde spricht 1225 zum ersten Male von einem Schoenegge – eine Burg auf kargem Raume, kaum mehr als den Burgfried und bescheidenes Wohngelaß für Ritter und Roß umfassend, aber um so wehrhafter und wagelustiger. In ihrem Schutze wuchs das Waldstädtlein, das 1370 ausdrücklich »Stadt unter Schoneneck« genannt wird. Krieg und Brand zerstörten die Burg, die Trümmer des Rundturms wurden 1763 völlig abgetragen, und nur der Name der Gastwirtschaft am Fuße der Anlage »Zum alten Söll« bewahrt die Erinnerung an eine Spanne heimatlicher Geschichte, wie ein spärlicher Lichtstrahl in dunklem Raume einen glänzenden Gegenstand hell aufblitzen macht. Heute ist der Friedrich-August-Stein nur noch Aussichtspunkt. Aber welch eine Welt tut sich dem trunkenen Auge auf! Von der Landesvermessungssäule mit ihrer Orientierungstafel schweift es frei nach West, Nord und Süd über die bewaldeten und bebauten Bodenwellen des Vogtlandes mit Dörfern und Teichen bis weit hinaus, wo Fichtelgebirge und Frankenwald ihre Berghäupter strecken und niedrige Vorberge zum Thüringerwald hinübergleiten. Berg und Wald, Himmel und Land verschwimmen im weichen Blau der Ferne, Dächer und Türme blitzen auf, und der Beschauer fühlt sich als Pünktlein in dem ungeheuren Meer dieser fernen Weite. Nur ungern steigt er die Felsstufen hinunter ins Städtlein zurück, wie in eine andere Welt.

Abb. 4 Falkenstein, vom westlichen Lochsteinfels gesehen

Der Weg nach dem Wendelstein führt fast schnurgerade durch hochstämmigen Wald ins Tal des Geigenbachs und über Siehdichfür nach Grünbach. Fast gleichhoch wie der Schönecker Fels (siebenhundertzweiunddreißig Meter) übertrifft der Wendelstein alle anderen Glieder der Kette durch seine Längserstreckung. Der vom Dorfe heraufführende Weg steigt durch eine Senke, die den langen Zug in zwei Teile auseinandergerissen hat. Eine granitene Säule (Triangulierungsstation) auf dem hinteren Felsen bezeichnet die höchste Erhebung. Aufatmend nach nicht ganz ungefährlicher Kletterei über glattes Gestein eng an der fast senkrecht abstürzenden Südostseite vorüber, steht dort der Wanderer zu schauender Rast. Ein Rundblick von ähnlicher Schönheit wie vom Friedrich-August-Stein ist sein Lohn. Die hohen, dunklen Wälder Schönecker und Auerbacher Reviers stehen um einsame Dörfer mit schieferblauen Dächern; jenseits des Göltzschtals, das seine Wände in einer Tiefe von über hundert Metern in den leicht verwitternden Urtonschiefer genagt hat, setzen die Erzgebirgshöhen die vogtländischen Waldberge fort bis hin zum Pöhlberge; im offeneren Tale der Göltzsch Ort an Ort, drüben im Westen und Nordwesten niedrige Kuppen, flache Rücken, sanft geschwungene Hochflächen, oft turmgekrönt; unmittelbar am Fuße des Felsens im Geigenbachtal die beiden Seen der Plauener Talsperre. Deutlich erkennbar wird, wie der Höhenrücken die Wasserscheide zwischen Göltzsch und Elster bildet; freilich empfängt jene den größten Teil ihrer Zuflüsse von rechts, weil links der schmale Rücken nur geringen Raum zur Entwicklung von Bächen verstattet. Der vordere Wendelsteinfelsen erinnert mit einer Gedenktafel an den »Unvergeßlichen«, an einen der Männer von 1848, Adolf von Trützschler, der am 14. August 1849 zu Mannheim seinen Traum von Deutschlands Einheit mit dem bitteren Tode enden mußte. Wie eine dunkle Sage raunt die Volksüberlieferung in Falkenstein von einem herzblutgetränkten Taschentuch, das die freiherrliche Familie im Schlosse als kostbare Relique aufbewahrt. Der Wendelstein liegt auf Trützschlerschem Gebiet.

Abb. 5 Östlicher Lochsteinfelsen

Abb. 6 Bendelstein – Ganzansicht von Südwesten

Der Weg läuft, immer in gleicher Richtung mit der Straße Grünbach–Falkenstein, durch Jungwald und hochstämmige Fichten, bald zur Rechten einen Durchblick auf Häusergruppen des langgestreckten Dorfes Grünbach freigebend, bald zur Linken freie Schau nach Südwesten eröffnend. Da drängen sich in der Nähe des Wendelsteinfußes auf wiesigem Hang mehrere Gehöfte unter Ahorn und Vogelbeerbaum aneinander: die Karte verzeichnet sie unter dem Namen Winn, die Mundart nennt sie auch Wind (eine Form, die sich eng an die urkundlichen schließt: 1421 Wynden, 1529 Winde). Die auffällige Ähnlichkeit der Namensformen des einsamen Weilers und der zackigen Felskette macht enge Beziehung der beiden Örtlichkeiten wahrscheinlich. Irrig wäre jedoch der Schluß, daß die kleine Siedlung, verhältnismäßig spät als Rodung entstanden, dem Felsgebilde seinen Namen gegeben habe. Die Grundbedeutung von Wendelstein war in althochdeutscher Zeit Schneckenhaus; der in Windungen emporsteigende Fels erschien den bildhaft denkenden und redenden Vorfahren als das ins Riesenhafte verzerrte Gehäuse einer Schnecke; in Wendeltreppe, ursprünglich aus Stein gehauen, schimmert dieser Wortsinn deutlich erkennbar durch, heißt ja noch im siebzehnten Jahrhundert eine solche Treppe auch Schnecke. Vom Felsen als dem Naturhaft-Ursprünglichen hat also die Ansiedlung ihren Namen, der in einer althochdeutschen Glosse (Erläuterung eines lateinischen Wortes) durch Stufe erklärt ist: winden-stuophon. So ergibt sich als Weg der Bedeutungsentwicklung: eine alte Dingbezeichnung – Wendelstein – ist zum Eigennamen geworden. Übrigens gibt es auch in den Alpen Felsen und Berge desselben Namens.

Abb. 7 Blick vom Bendelstein auf Auerbach i. V.

Nachdem eine kleine Felsschroffe, nur wenige Schritte links vom Wege hinter den Bäumen versteckt, als Verbindungsglied zwischen Wendelstein und Lochstein gewürdigt worden ist, nähert sich der Wanderer den beiden hochaufragenden Felsen, die gleich ruinenhaft verwitterten Tortürmen am Waldausgange steil empordrohen. Der westliche ist vom Falkensteiner Naturverein zum bequem zugänglichen Aussichtspunkt gestaltet worden, wagemutigen Kletterern bietet auch der gegenüberliegende höhere und massigere Stein keine unüberwindliche Schwierigkeit. Weit sichtbar ist eine viereckige Fensteröffnung am östlichen Fels, von eigenwilliger Naturlaune kühn gestaltet. Der Volksmund führt auf dieses »Guckloch« den sonst scheinbar jeder Deutung widerstrebenden Namen der beiden Felsgebilde zurück. In dem ersten Teil der Zusammensetzung verbirgt sich aber ein altes Hauptwort loh = Busch, Holz, Wald; die Lochsteine grüßen hinüber zum Lohberg und noch weiter zu dem in tiefster Waldeinsamkeit lieblich gelegenen Trützschlerschen Jagdhaus Hanneloh, dessen Name gleichbedeutend ist mit Hohenlohe. Der westliche Lochstein gewährt klare Einsicht in Werden und Wachsen einer schnell aufstrebenden Industriestadt. Drei Zeitfolgen in Falkensteins Geschichte sind rein äußerlich im Stadtbilde deutlich erkennbar. Dort die Baumgruppen inmitten der Häuserviertel und Straßenzüge, aus denen der Schloßfelsen ragt, umschließen den Wohnsitz der Freiherren von Trützschler auf Falkenstein, die seit einem halben Jahrtausend in ununterbrochenem Besitze der ausgedehnten Herrschaft stehen. Wie ein Falke horstete die Burg auf dem Felsgeviert inmitten des Waldmeeres, ein Sproß des altadeligen Geschlechts der Vaßmann hatte dort im dreizehnten Jahrhundert seine Behausung und empfing von ihr den Namen ritterlichen Klanges. Frühzeitig ward die Burg zerstört; schon 1530 trug der Fels nur noch eine unbewohnte Trümmerstätte. Die Gegenwart läßt auch von einer Ruine nicht eine Spur mehr erkennen. Vielhundertjähriger Efeu umkleidet das graue Gestein wie eine Grabstatt aus längst entschwundener Zeit. Eine Erinnerungstafel gibt uns Nachlebenden Kunde von dem Band, das sich Jahrhunderte einst um Stadt und Herrensitz geschlungen: 1400–1900 dem Hause derer von Trützschler auf Falkenstein zur Feier des fünfhundertjährigen Besitzes der Herrschaft Falkenstein in Verehrung und Dankbarkeit die Stadt Falkenstein. Denn ein Städtlein hatte sich allmählich am Fuße des wehrhaften Gemäuers entwickelt; schlecht und recht fristete es sein Leben; eine kurze Zeit blühenden Zinnbergbaues, an die das Stadtwappen erinnert, ging vorüber wie ein Sonnenblick an nebeldunklem Tag; in den Flammen der großen Brände von 1859 und 1862 sank es in Schutt und Asche, und nur wenige der armseligen Weberhäuslein entgingen der allgemeinen Verheerung. Abseits der Stadtmitte stehen sie noch heute im hinteren und oberen Anger, im Grund und am Holzbrunnen (Ortsteile von Falkenstein) in ängstlicher Niedrigkeit neben den behäbigen zwei- und dreistöckigen Gebäuden der letzten Bauperiode, da die aufblühende Stickerei die Einwohnerzahlen des Weberstädtleins sprunghaft emporschnellen machte und das äußere Gepräge von Grund auf umgestaltete. Neue Straßen zogen sich nach außen, und ganze Häuserblocks erwuchsen an ihnen besonders nach dem Göltzschtal zu und zwischen der Ölsnitzer und der Plauenschen Straße. Wie dort die Stadt in den weit ausholenden Bogen der Bahn Herlasgrün–Muldenberg hineinwächst! Neue Schule und Amtsgericht geben dieser Neustadt ihren Mittelpunkt. In weitem Umkreise bilden Dörfer, dunkle Hügelketten und freundliche Täler den natürlichen Rahmen zu dem Bilde der modernen Stadt auf dem Höhenrücken, deren lebendige Wirksamkeit durch den Reichtum an rauchenden Fabrikschornsteinen gekennzeichnet wird. Eine breite Treppe führt durch das Felsentor abwärts zur Stadt. Die Brücke über die Bahn zeigt das angeschnittene grauwackenartige Quarzitgestein, das jene Felsmassen in wechselnden Abständen emporwölbt. Der schlanke Turm der Kirche zum heiligen Kreuz, die 1362 zum ersten Male als Pfarrkirche urkundliche Erwähnung findet, ist Richtpunkt. Der Hauptstraße folgend, gelangt der Wanderer nach kurzer Zeit an die schattige Promenade, die sich in Stufen an den Schloßfelsen lehnt. Die sogenannte Allee begleitet jetzt den Zug der Felsen in unmittelbarer Nähe. Als Schulfelsen sind sie den Kindern von Falkenstein und all denen, die es einst gewesen, eine vertraute Stätte, um die Erinnerung ihre zarten Schleier webt. Die Knaben erproben ihre Kletterkunst an ihnen, die Alten steigen die steinernen Stufen zu den Ruhebänken hinauf, sinnen hinunter auf das Schulgebäude aus roten Ziegeln mit seinen beiden Spielplätzen im Schatten der steilen Felswand und sinnen zurück in das Land der Kindheit; acht Jahre lang sahen sie während der Pausen zwischen den Schulstunden auf zu den Felsen, von denen man raunte, daß sie in dunklem Spalt Gräber bergen. Drängende Neugier, gemischt mit ängstlichem Gruseln, versuchte oft das Geheimnis zu ergründen, freilich immer vergeblich. Und doch verlor es nie den Reiz der Wahrscheinlichkeit; denn die Schule steht tatsächlich auf dem Platze des alten Kirchhofs.

Abb. 8 Friedrich-August-Stein in Schöneck i. V. (Aufnahme Max Nowak, Dresden)

Fast ununterbrochen zieht die Felskette in geringer Höhe den hinteren Anger entlang; sie bildet den natürlichen Abschluß für die Gärten hinter den Häuschen und trägt mehrmals Lauben zu vergnüglicher Rast am Feierabend. Jenseits des Bahneinschnittes der Linie Zwickau–Ölsnitz steigt der Kamm im Krankenhausfelsen wieder empor. Auf der Höhe bezeichnet eine schlanke Esse inmitten von Baracken ein Schotterwerk, das gleich dem ehemals Hochmuthschen großen Steinbruch hart am Fuße des Lochsteins den Quarzitzug abbaut. Nun beginnt die Wanderung auf der Hochfläche, die im Osten ins Göltzschtal abfällt und sich westlich langsam in das Tal des Treuenschen Wassers senkt. Einst war der breite Rücken bewaldet: kärgliche Reste niederen Buschwerks, Heidekraut und Beerengesträuch wuchern um offene Wunden kleiner Steinbrüche. Die dünne Krume auf winddurchwehter Höhe gibt geringe Feldfrucht; um so verschwenderischer streut die Natur alle Reize eines wahrhaft großartigen Rundbildes auf jeden Fußbreit des Feldweges, der gleichlaufend mit der Baumlinie der alten Falkensteiner, der sogenannten »hohen« Straße, in mancherlei Windungen gleichsam alle Schönheiten auskostend auf den zinnengekrönten Wasserturm am Bendelstein zustrebt. Noch einmal haben verborgene Gewalten alle Kraft zusammengefaßt, als sie diese Felsenriffe in einer Länge von zweihundert Metern und einer Höhe von zehn bis fünfzehn Metern über den etwa fünfhundertfünfundfünfzig Meter hohen Rücken preßten und zu einer grotesken Riesenmauer dem Wendelstein ähnlich formten. Was sich dem Auge von Bendel- oder Pennelstein aus darbietet, wenn die scheidende Sonne mit ihren letzten Strahlengarben die Fenster der Häuser am östlichen Hang in Feuer taucht, oder wenn der Sturmwind graue Wolkenmassen gegen das düster drohende Gebirge jagt, entzieht sich fast der Kraft des bloßen Wortes. Das sind Offenbarungen der Natur von majestätischer Größe und Kraft, wie sie das alpine Vorgebirge nicht anders zu geben vermag.

Zurückschauend auf seinen Höhenweg, entdeckt der Wanderer am südwestlichen Horizonte zwischen den Wäldern die Essen von Grünbach und die zackige Linie des Wendelsteins; die Lochsteinfelsen ragen wie riesige Wächter, und der nahe Wasserturm mit seiner Zinnenkrone trotzt gleich einem Stück lebendig gewordenen Mittelalters in eine heroische Landschaft. Diesen Eindruck gesammelter Heldenkraft nimmt der Wanderer als beste und bleibende Gabe mit heim von seiner Heimat Höhen. Langsam und allmählich senkt sich die Felskette ins Tal der Göltzsch, das sie in Rodewisch erreicht, nachdem sie im Katzenstein ihre letzte geringe Erhöhung gebildet hat.