1

Unmut hängt von der Stirn,

Ich schlage lang in Härte.

Wölfe überfallen mich

Und die drohend erstandene Nacht.

Ich will mich niederwerfen,

Den Kindern kommt Hilfe,

Aber mein Wachstum erstickt,

Ich habe schlecht getan.

Grausamer Traum

Nistet sich ein,

Mit meiner Verhöhnung

Bedeckt sich die Leere.

Ich tat nichts,

Doch trifft mich Schuld.

Trotz und Demut

Einen sich.

2

Das Mal der Gerecktheit,

In die man verfällt

Außer sich trunken,

Ist kein Makel an mir.

Mich zeichnet Erschlaffung

Nach so viel Aufruhr.

Käme der Herr jetzt,

Mich tötete Scham.

Ich verginge.

Vor seiner Güte

Ich müßte knieen.

Ich könnte weinen.

3

Nun bin ich die Herrin der Tänze

Im Kreis meiner Mühe.

Mich durchschreiten die Paare

Am Tag der Vermählung.

Vor so viel Entzücken

Erreicht meine Seele

Einsamen Schmerz,

Ich darf nicht teilen.

Doch kommt das Feuer

An meinen Brunnen,

Ich stürze es in mich

Ohne Abwehr.

Mein Tag

Ist der Tag Gottes,

An dem

Ich ohne Volk bin.

Tahiti