IV.

Daß solches Nachten wieder auf uns taut

und warme Sterne müden Scheitel netzen!

So darfst du dich am hohen Sinne letzen,

dem sich dein Leben wieder anvertraut.

Bis endlich sich dein voller Tag erbaut.

O Drang der Frühe, Taglust und Entsetzen

des Abends mußten in dich stürzen — Fetzen

des schweren Segels, das sich rauschend staut

in diesen ewigen Hauch. Jetzt spann dich weit,

zu saugen aus dem All, was dich begüte.

Quellender Blutmast Mensch, sollst Träger sein!

Du Schiffer zwischen Horizonten Ewigkeit!

Toter und Ungeborener flüchtige Blüte,

schöpf’ aus der Nacht Gedulden und Gedeihn.

Flucht und Zuflucht