6.
Im Kohlenbecken ruhte die Arbeit.
Von allen Seiten liefen Spenden ein. Sogar Wart Nikl leistete einen Beitrag. Kolben schickte tausend Gulden und schrieb dazu: „Noch einmal die gleiche Summe steht dir in vier Wochen zur Verfügung, wenn du sie brauchst. Es geschieht aus Freundschaft für dich, denn ich triefe nicht von Menschenliebe. Nenn meinen Namen nicht. Ich verzichte auf den blökenden Dank der Herde, verdiene ihn auch nicht. Halt dich tapfer!“
Das Geld wurde nicht verteilt, sondern zur Anschaffung von Lebensmitteln in großen Mengen verwendet. Mehrere Küchen mit riesigen Herden wurden aufgestellt, in denen das Essen für Hunderte auf einmal bereitet werden konnte. So waren sie in der Lage, länger auszuhalten.
Sparsamkeit war aber auch notwendig, denn Woche um Woche verging, in geschlossenen Schlachtreihen standen sich Arbeiter und Unternehmer gegenüber, niemand dachte ans Nachgeben. Alle Schächte lagen wie ausgestorben. Fünfzehntausend Bergleute feierten. Aber die Ruhe wurde nirgends gestört.
Im Dezember fiel starker Frost ein. Die Lagerbestände der Gruben waren vollständig geräumt. Der Kohlenmangel wurde immer empfindlicher, drohte zu einer Katastrophe für Industrie und Bevölkerung zu werden.
Und dann war die Kohlennot wirklich da. Die Preise für Brennmaterial wurden unerschwinglich. In den Gassen der Städte wurden die Kohlenfuhrwerke immer seltener. Und auch die wenigen mußten von Polizisten begleitet werden. Denn allenthalben strichen Leute mit Körben und Säcken durch die Straßen, klaubten die Kohlenbröcklein — wenn sie welche fanden — gleich goldenen Münzen auf, und wiederholt schon waren die Pferde ausgespannt, die Fuhren geplündert worden. Und die Eisenbahnzüge, die den kostbaren Brennstoff aus dem Rheinland und von England heranführten, rollten von der Grenze an unter Gendarmeriebedeckung. Trotzdem aber warteten längs der Schienenstränge Leute mit Stangen, Rechen und Harken, sprangen in die Bremshütten und warfen von den fahrenden Zügen die Kohle ihren Genossen zentnerweise hinab.
Noch bedrohlicher wurde die Lage, als eine große Maschinenfabrik nicht mehr alle Kessel heizen konnte, den Betrieb einschränkte und achthundert Gießer entließ. Andere Unternehmer folgten diesem Beispiel, und die Erregung wuchs ungeheuer unter den brotlos gewordenen Massen. Fast schien es, als stände das Land am Vorabend einer Revolution.
Beschwerden, Bittschriften, Drohbriefe liefen bei den Ministerien ein. Unternehmer, Kaufleute, Handwerker, die gesamte Bevölkerung forderte stürmisch von der Regierung Hilfe. Hohe Beamte gingen in das Streikgebiet ab, um zu vermitteln, zu schlichten und ein Ende der Not herbeizuführen.
Das Nachgeben fiel den stolzen Gewerken in ihrem Hochmut nicht leicht. Aber unter dem Druck der öffentlichen Meinung blieb ihnen keine andere Wahl. Widerwillig ließen sie sich zu Zugeständnissen herbei. Nicht alle Forderungen wollten sie bewilligen, doch was sie anboten, war immer noch so viel, daß es, gleich gewährt, genügt hätte, den Ausstand zu vermeiden.
So erging denn vom Regierungsvertreter an die Vertrauensmänner der Streikenden die Einladung zu einer gemeinsamen Besprechung. An Fritz Hellwig war sie gerichtet als den Leiter und Führer der Bewegung.
Er war eine stadtbekannte Persönlichkeit geworden. Man staunte über die straffe Organisation, die er förmlich aus dem Boden gestampft hatte, ließ ihm die geschickte Leitung gelten, lobte seinen lauteren Charakter und seine vornehme Kampfesweise.
Und manche, die früher den Provinzredakteur über die Achsel angesehen, suchten jetzt seine Bekanntschaft. Aber er blieb zugeknöpft und verschlossen und ließ sie sich nicht nahe kommen.
Ungleich gemütlicher verkehrte er mit seinen Quartiersleuten. Der Faßbinder war auf seine alten Tage auch Sozialdemokrat geworden. Wenigstens behauptete er es. Die waschechte Gesinnung übte indes weder auf seinen waschechten Hautüberzug, noch auf sein sonstiges Gehaben einen bemerkenswerten Einfluß. Nach wie vor schnupfte er, trank Schankbier und wusch sich nicht. Aber statt des nationalen Banners schwang er jetzt die rote Fahne. Freilich nur seinen Reden nach. Dafür aber gewaltig, mit dem Brustton der Überzeugung.
Er war stolz auf seinen Mieter und sonnte sich in dem Abglanz, der von dessen Beliebtheit auf sein Haus fiel. Jeden Besucher hielt er auf und fing ein Gespräch mit ihm an.
„Guten Tag, Genosse!“
„„Guten Tag!““
„Was Neues?“
„„Bin keine Zeitung!““
„Nun, nun, nur nicht so schnell! Lassen Sie doch unsern Herrn Genossen Hellwig ein bissel ausschnaufen!“
„„Geht nicht, Herr Meister! Die Sache ist dringend.““
„Schon wieder dringend? Ja, wir Roten! Wir marschieren nicht, wir laufen Sturm!“
„„Könnt da schlecht mit, was? Wenn die Beine schon wacklig werden!““
„Wacklig? Oho! Oho! Da schaun S’ her! La—uf—schritt!“
Und er lief ein Stück die festgefrorene sonnige Uferstraße entlang, warf die langen Beine wie ein Droschkengaul, stand still und schaute sich schnaufend und Beifall gewärtig um. Der Besucher hatte indes die Gelegenheit benützt und war ins Haus geschlüpft. Da nahm der Bindermeister eine Prise, spuckte in die Hände und schlug wütend auf seine Fässer.
Und wenn Hellwig aus dem Haus trat, frühzeitig, kaum, daß die Sonne hinter den weißen Bergen herauf wollte, machte sich der Binder, wenn ihn nicht noch der Kater im Bett festhielt, jedesmal an ihn heran.
„Schon auf, Herr Genosse?“ fragte er zutunlich. „Sind Sie denn nicht noch schläfrig? Arg spät war’s wieder. Ich hab’ schon einmal ausgeschlafen gehabt, wie Sie die Fenster aufgemacht haben. Passen Sie nur auf, daß Sie nicht verkühlen! Ich lieg’ immer bei zugemachten Fenstern und doch friert mich in der Nacht wie einen Italiener. Und jetzt gar Sie! Alle Fenster reißen Sie sperrangelweit auf. Das kann doch nicht bekömmlich sein!“
„Ich bin das so gewohnt, Herr Meister. Und dann, es liegt sich so schön, wenn’s dunkel ist und man hört draußen das Wasser am Eis vorübergehn. Es wiegt einen ordentlich!“
„Jawohl, schön haben wir’s schon dahier! Und eine Luft! Eine starke Luft! Die hält gesund und macht Appetit ... Teufelszeug noch einmal! Hat Ihnen meine Alte den Kaffee gebracht? Man muß jetzt schon fort hinter ihr her sein, wissen Sie, weil sie so arg viel vergeßlich wird. Sie trinkt zu viel. Das tut den Frauenzimmern nicht gut.“
Nun mußte Fritz hellauf lachen, weil hier einmal der Blinde über den Einäugigen König sein wollte.
„Nein, Herr Meister,“ sagte er, „auf den Kaffee hab’ ich noch nie zu warten brauchen. Und was das andere betrifft,“ — er klopfte dem Meergreis auf die knochige Schulter — „da sollten Sie sich doch erst selber bei der Nase nehmen. Groß genug ist sie ja!“
„Haha! — Haha!“ fing da der Alte ein stoßweises Gelächter an, und sein Bartwald kam in stürmische Bewegung. „Meine Nase — haha! — das ist ein gar wichtiges Glied der bürgerlichen Gesellschaft. Sie zahlt ihre Tabaksteuer und erspart meiner Alten die Nachtlampe! Also darf sie sich auch groß machen!“
Dabei rieb er sich die Hände und trat stampfend von einem Fuß auf den andern. Denn es war kalt, und vom Fluß herüber pfiff ein eisiger Wind. Die Sonne war kaum überm Horizont herauf und stand als tiefrote Scheibe hinter einem rauchigen Frostnebel, der zwischen Himmel und Erde düster brodelte. Fritz drückte den Schlapphut fest aufs Haar und ging in der grauen Dämmerung eilig die Uferstraße entlang nach der Stadt, indes der Bindermeister in seiner Werkstatt beim glühenden Ofen schnitzelte und manchmal glucksend in sich hinein lachte. Denn er empfand den Scherz des sonst so ernsten Mieters als beglückende Auszeichnung.
Vor der Redaktionsstube warteten bereits die Vertrauensmänner, Pfannschmidt und fünf andere Bergleute, auf ihren Führer. Die Hände in den Taschen der Winterröcke vergraben, dicke Wolltücher um den Hals und den Rockkragen darüber, standen sie einsilbig beisammen. Als Hellwig zu ihnen trat, rückten sie die Pelzmützen, reichten ihm die Hand und harrten schweigend, bis er die Kanzlei aufgesperrt hatte. Dort war es noch ungemütlich, es roch nach staubigem Papier und Druckerschwärze, im eisernen Ofen brannte kein Feuer, und die Schreibtische, Pulte und Schreine standen langweilig in einem unfreundlichen Halbdunkel. Der Diener hatte sich verspätet, kam nun ganz abgehetzt keuchend gelaufen, heizte ein und wollte abstauben. Fritz schickte ihn fort. Die Zeit drängte, um elf Uhr sollte die Besprechung stattfinden und da gab es noch manches zu beraten.
„Also was?“ fing, als der Bursche gegangen, einer der Männer an. „Also was? Wird heut’ endlich Schluß werden?“
„Kaum!“ versetzte Fritz achselzuckend. „So mürb sind sie noch nicht.“
„Mürb! Mürb!“ knurrte der andere unwirsch. „So nehmen wir doch an, was sie uns bieten! Ich hab’s satt! Gebratene Tauben kriegen wir nicht, drum halten wir den Spatzen fest! Ist besser wie gar nichts!“
„Seid ihr auch der Ansicht?“ fragte Hellwig finster die übrigen. Die starrten stumm vor sich auf den Tisch. Nur Pfannschmidt sagte: „Der Martin raunzt immer so herum. Wenn’s nach seinen Reden gegangen wär’, hätten wir gar nicht anfangen dürfen!“
„Ich sag’, was ich sag’!“ beharrte der andere. „Wenn’s noch ein paar Wochen so fortgeht, und wir verdienen nichts, haben wir so viel verloren, daß wir dann beim höhern Lohn gut zwei Jahre fretten müssen, bis wir den Verlust herein und die Schulden bezahlt haben. Ist’s nicht wahr?“
Von seinen Gefährten nickte einer zustimmend. Die drei anderen schienen unentschlossen. Pfannschmidt wollte etwas erwidern. Da brach auch schon Fritz los:
„Was der Martin sagt, ist zwar eine arge Übertreibung, aber nehmen wir an, es ist so. Gut. Und was weiter? Wenn’s wirklich so ist, wie er sagt? Und wenn’s noch ärger wäre, wenn ihr vier und sechs und zehn Jahre braucht, um den Lohnausfall hereinzubringen. Was weiter? Dürft ihr euch deswegen mit Halbheiten begnügen? Mit einem Erfolg, der keiner ist, nicht Fisch, nicht Fleisch? Da hätten wir gar nicht anfangen dürfen! Jetzt gibt’s einfach kein Biegen mehr! Jetzt muß es brechen — und wenn wir alle dabei zugrunde gehn! Jawohl! Schaut nicht so entsetzt drein! Ihr könnt einfach nicht nachgeben! Könnt nicht, versteht ihr? Denn die einmal aufgestellten und nicht befriedigten Forderungen, die würden fort und fort in euch weiternagen, und ihr hättet keine Ruhe, bis ihr sie früher oder später doch durchsetzt. Und der Kampf, den ihr dann um den Rest führen müßtet, wäre größer und schwerer als der heutige ums Ganze! Das ist es! Und sind die Opfer, die ihr jetzt bringt, wirklich zu groß? Wenn dann euch und mindestens noch euern Kindern, von den Enkeln will ich nicht reden, wenn auch dann ein ruhiges Fortarbeiten bei halbwegs hinreichendem Verdienst sicher ist? Seid mir drum nicht so verzagte Angstmeier! Kleinmütige Kreuzerbettler! Vertraut und seid starr! Unser Sieg ist nur noch eine Frage von Tagen. Er kann einfach nicht ausbleiben! Nur, ihr müßt auch dran glauben!“
Nun hatte er sie wieder fest. Der alte Nörgler wiegte zwar noch unschlüssig den Kopf. Aber auch er sprach nicht mehr dagegen.
Ziemlich zur selben Zeit saßen im großen Sitzungssaale des Palastes, den sich die Grubenbesitzer erbaut hatten, ungefähr fünfzehn Herren um einen grünen Tisch. Hagere Gestalten zumeist, mit schmalen Händen und nervösen Bewegungen, in Gehrock oder Jackett, tadellos nach der letzten Mode gekleidet. Nur einer war dabei, der wollte in die elegante Versammlung gar nicht recht hineinpassen, Max Koppenstein, ein fettes Herrchen mit einer goldenen Kette über dem Spitzbauch. Er hatte eine ganz enge, niedrige Stirn, und daran hing, breit ausgebaucht, mit roten Backen und mächtigem Doppelkinn, das feiste Schlemmergesicht wie ein runder Luftballon. Aus zwinkernden Äuglein hinter weißlichen Wimpern schaute er sehr harmlos in die Welt und war doch der Gefährlichste unter diesen kalten Geldmenschen, unübertroffen in der sanften, zärtlichen Grausamkeit, mit der er seine Angestellten auspumpte und seinen Schuldnern die letzte Habe pfändete. Und wenn er sich manchmal im Bureau in Gegenwart eines Geschäftsfreundes ein Glas ältesten Kognaks einschenkte, dann sagte er wohl zungenschnalzend: „Das ist ein Schnäpschen! Wie das duftet! Hm?“ und hielt dem Zuschauer lobgewärtig das leere Becherchen unter die Nase. Aber einschenken tat er ihm nichts. Doch schadete das seinem Ansehn keineswegs, denn er war steinreich, besaß die meisten und die ergiebigsten Flöze und hatte deswegen auch in der heutigen Versammlung den Ehrenplatz inne, zur Rechten des uniformierten Vertreters der Regierung.
Steif und förmlich, mit herablassenden Mienen und gemachtem Gleichmut, rückten sich die Herren auf den schweren Lederstühlen zurecht, als Hellwig mit seinem Häuflein in den Saal trat. Der Beamte wies ihnen die Plätze an und hielt eine Rede, die dem Geist der Versöhnung, dem friedlichen Zusammenwirken in Eintracht und Brüderlichkeit einen Preishymnus sang. Man solle, sagte er, bedenken, daß noch kein Friede ohne beiderseitiges Entgegenkommen geschlossen worden sei. Man solle dem großherzigen Beispiel der Unternehmer folgen und der Allgemeinheit zuliebe Opfer bringen, die nur scheinbar Opfer seien, denn sie werden sich reichlich bezahlt machen durch das Blühen und Gedeihen des Staates und der Volkswirtschaft, aus welcher Quelle dann hinwiederum allen Bürgern Vorteil fließe.
Und kühl und ruhig, mit ganz leichtem Spott, erwiderte Hellwig darauf:
„Die fünfzehntausend Menschen, die zu vertreten wir die Ehre haben, wollen nicht Großherzigkeit oder Gnade, sondern ihr Recht. Von schönen Worten werden sie nicht satt und ebensowenig von dem großmütigen Angebot. Das Sattwerden aber ist zum Blühen und Gedeihen zumindesten des einzelnen eine so notwendige Sache, daß sie jedes Opferbringen ausschließt. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Und wer zu essen hat, braucht nicht zu arbeiten, nicht wahr, meine Herren? Jedenfalls haben Sie zu essen. Nun, und die hinter mir stehn, wollen das auch. Sie wollen beileibe nicht so gut, sie wollen nur genug essen. Das ist ein so klares, einfaches und selbstverständliches Verlangen, und ist doch so ernst und fromm, daß sich nichts davon herunterhandeln läßt. Der Versuch zu schachern und zu feilschen ist Ihrer ebenso unwürdig, wie es für uns unwürdig wäre, darauf einzugehen. Wir können kein Jota nachlassen. Sie haben lang genug getrotzt, — geben Sie es auf! Es war ein Irrtum, — gestehen Sie ihn ein! Denn früher oder später müssen Sie doch nachgeben! Tun Sie es heute — und schon morgen wird in allen Gruben wieder gearbeitet!“
Auf ein so stolzes, selbstbewußtes Auftreten waren die Herren nicht gefaßt, hatten vielmehr erwartet, daß ihr Angebot ohne Besinnen werde angenommen werden. Wie Könige waren sie sich vorgekommen, die unverdiente Gnaden austeilen. Jetzt schwiegen sie mit gefalteten Stirnen und undurchdringlichen Mienen. Nur Max Koppenstein zog die Schultern hoch, breitete die Arme aus und sagte: „Ich denke, meine Herrn, darauf kann es nur eine Antwort geben.“ Und zu dem Beamten gewendet, fuhr er fort: „Nun haben Sie sich, verehrtester Herr Ministerialrat, wohl selbst überzeugt, wo die Schuld liegt. Es tut uns ja aufrichtig leid, aber“ — wieder zog er die Schultern hoch und wieder breitete er die Arme aus — „schließlich kann doch kein Mensch verlangen, daß wir uns verbluten sollen.“
So schien der Einigungsversuch gescheitert und der Gegensatz zwischen den beiden Parteien verschärft. Aber es war doch anders. Denn die Regierung bot nach wie vor alles auf, um die Unternehmer zur Annahme der sämtlichen, in keiner Weise übertriebenen Forderungen zu bewegen. Es gelang ihr auch, einen nach dem andern nachgiebig zu stimmen. Aber jeder machte seine Einwilligung von der Bedingung abhängig, daß Max Koppenstein, dem ein reichliches Achtel der gesamten Kohlengruben gehörte, sich ebenfalls anschließe. Der indes war wie ein Aal und ließ sich nicht greifen. Er war sehr höflich, ungemein konziliant, von einer bestrickenden Liebenswürdigkeit. Aber nein sagte er trotzdem. Unter tausend Entschuldigungen, überzuckert und verblümt, aber dennoch: nein.
Nach einigen Tagen wurde ihm vorsichtig und vertraulich die Möglichkeit einer Ordensauszeichnung angedeutet. Da legte er zehn Prozent zu. Und es hätte wohl nicht mehr viel gebraucht, um ihn ganz zu gewinnen. Denn es gab noch höhere Orden und es gab Adelsbriefe.
Da kam ein unerwartetes Ereignis den Arbeitern und der Regierung zu Hilfe.