Lebenstiefe

Wenn in des Abends Blau das Ährenmeer sich wiegt,

Streift mich der Halm, der mir sich neigt auf schmalen Pfaden,

Die Kühle fühl ich träumend, die den Fuß umschmiegt,

Und frei darf das entblößte Haupt im Winde baden.

Das Denken schlummert ein, dem Mund entflieht kein Wort,

Empor steigt grenzenlos die Liebe, still, allmählich;

Wie ein Zigeuner wandere fort ich, immer fort,

Allein mit der Natur ..., mit diesem Weibe selig.