Flurnamen im Dienste der Ortsgeschichte

Von Oskar Merker, Dresden

Lamprecht schreibt im dritten Bande seiner »Deutschen Geschichte«: »Weit mehr als die Eroberung der Slawenländer im zwölften und dreizehnten Jahrhundert erscheint ihre Germanisation als ein wahrhaft erstaunlicher Vorgang: es ist die Großtat unseres Volkes während des Mittelalters.« Aber gerade diese Zeit ist noch voller ungelöster Rätsel, vor allem deshalb, weil das wichtigste Mittel geschichtlicher Forschung, die Urkunde, gerade für jene Zeit uns so gut wie im Stich läßt. Und doch sind wir nicht so verlassen, wie es zunächst aussieht! Meitzen sagt in seinem Werke über »Siedelung und Agrarwesen der West- und Ostgermanen«: »In der Tat wandeln wir in jedem Dorfe gewissermaßen in den Ruinen der Vorzeit, und zwar in Ruinen, die an Alter die romantischen Trümmer der mittelalterlichen Burgen und Stadtmauern weit hinter sich lassen. Bei jedem Schritt, überall in Hof und Feld können wir Spuren der ältesten Anlage begegnen, und das Kartenbild der Besitzungen ist eine eigenartige Schrift, die uns Ideen und Absichten der Gründer wie in Hieroglyphen lesbar übermittelt«.

Diesen Gedanken wollen wir heute etwas nachgehen, und zwar vor allem unter Berücksichtigung der Flur Schullwitz (östlich Dresden, südlich Radeberg).

Schullwitz liegt am Schullwitzbache, einem rechten Nebenflüßchen der Wesenitz. Die Gehöfte liegen auf der Höhe rechts und links des Baches. Die Fluren ziehen sich in langen Streifen von jedem Gehöft nord- bzw. südwärts. Also das typische Bild des mit Waldhufen ausgestatteten Zeilendorfes – also: eine Gründung der Kolonisationszeit! Das Jahr der Gründung nennt uns keine Urkunde. 1378 ist die älteste bis jetzt durch das »Zinsregister von 1378« bekannte Jahreszahl[5].

Die Hufen mit der Richtung nach Süden enden am Landraine. Er bildet nach Oberreit[6] die Grenze zwischen dem Amte Dresden, zu dem Schullwitz gehörte, und dem Amte Lohmen. Parallel zu ihm, aber im Norden durchzieht »die Straße« die Dorfflur. Nicht die Dorfstraße war also die eigentliche Verkehrsstraße; schon daß die Dorfstraße mit dem Dorf im Osten eigentlich aufhört, beweist dies. Die Straße im Norden – noch heute wird sie nicht selten schlechthin »die« Straße genannt – hat eine gar reiche Geschichte. Ich brauche nur die Namen aufzuzählen, die sie im Laufe der Jahrhunderte geführt hat, um sie zu beleben: die Dreßnische StrasseStolpischer WegHornstraßePoststraßeHohe Straße – aber auch: alte Dresdner Straßealte Hornstraßealte Poststraßealte Hohe Dresdner Straße: der Verkehr ist abgelenkt auf die jenseits der Höhen geführte Bautzner Straße[7]!

Auf der Skizze habe ich nördlich der »Straße« den Namen »Ameisenberg« eingetragen, zugleich die Dorfstraße mit diesem Ameisenberge verbunden. Diese Verbindung führt nun heute noch den Namen Viebig, Viehweg. Die Zeiten werden wieder lebendig, wo das Vieh zur Weide hinausgetrieben wurde, hinaus zu dem der Allgemeinheit gehörenden Besitze, der Allmende. Knothe sagt einmal, daß dieses Wort in der Lausitz nicht festzustellen sei. Dr. Schoof hat sich nun mit diesem Wort eingehend beschäftigt[8]. Er kommt zu dem Ergebnisse, daß das Wort »Ameisenberg« unter volksetymologischer Anlehnung an mundartliche Formen für Ameise aus jenem »Allmende« entstanden ist. Dann kennt aber auch die Lausitz dieses Wort.

Ich habe nun auch das Sammelwerk der Luise Gerbing[9] durchgearbeitet. Leider ist diese fleißige Sammlerin vollständig voraussetzungslos an ihre Aufgabe herangetreten. Trotzdem wären wir glücklich, wenn wir recht viele solcher Flurnamensammlungen hätten! Auch Sachsen braucht noch viele Helfer!! – Aus der Sammlung der Luise Gerbing einige Beispiele zu unserer Frage: Wie hat sich das Wort »Allmende« gewandelt? In der Flur Emleben heißen Wiesen »die krummen Alken«, mundartlich »die krummen Alten«, urkundlich 1453 »bie der krummen Almten, Almpten«; 1469 »in der krummen Almoten«; 1479 »in der krummen almeit«; 1492 »in der almeth«; 1641 »in der krummen Alten«. Dazu steht die Bemerkung: »Eines der seltenen Beispiele von Erhaltung des Almende-Namens im Gebiet. Die betreffenden Flurstücke sind Gemeindewiesen.« In einer andern Flur: »Die Alten oder Alken«, mundartlich die Alten, 1641 »uf der Alten«. – Anmerkung: »Früher Gemeindeland.« Einer der wenigen im Gothaischen erhaltenen Anklänge an »die Almende«. Noch ein drittes Beispiel: »Am Falkenrode«; mundartlich »Dalkenrode«; »Wüstung«? Schade, daß die Sammlerin nicht auch hierin das Wort Alke (D – alken – rode!) – erkannt hat, sie hätte dann sicherlich wie bei so vielen ähnlichen Beispielen »Gemeindeland« hinzufügen müssen. Und das ist das Wesentliche, daß alle diese Fluren Gemeindeland sind oder doch gewesen sind. Auch für unsere Flur Schullwitz trifft das zu. Der »Ameisenberg« liegt ja auch an der Grenze des Gebietes, im ansteigenden, hügeligen Gelände. Den entgegengesetzten Abhang besitzt die Gemeinde Weißig. Diese kennt nun zwar anschließend an unsern »Ameisenberg« diesen Namen nicht, sie spricht dafür aber von »Hutung vom Dorfe nach dem Gemeindebusche«[10]. Also auch hier wieder: Verbindung von Gemeindeland und Viebig, Viehweg! Wenn wir nun in Schullwitzer Flur den Namen »Alke« lesen, so wird wohl niemand mehr an die Dohle denken, die nach Lexer[11] und andern mittelhochdeutsch alke geheißen hat, wir werden vielmehr sagen:

Alke = Ameisenberg = Allmende.

Und damit erweitert sich ungesucht der Gemeindebesitz im Grenzgebiete der Flur! Daß noch das Kroki von 1835 Waldreste auch hier zeigt, ergänzt diese Gedankenreihe.

Nun habe ich daneben den Flurnamen »Aspigstraße« und »Am Aspig« eingetragen. »Der Aspig am Rodelande« sagt der Volksmund und weckt damit Bilder der vergangenen Tage. Aber Aspig? Ist Aspe = Espe = Zitterpappel? Dr. Schoof schreibt 1917 in den »Deutschen Geschichtsblättern«: »Es steht heute fest, daß die große Zahl von Bäumen (wie Erle, Esche, Espe, Buche, Eiche, Hasel, Ulme), die scheinbar in den Flur- und Ortsnamen enthalten sind, erst später durch Volksetymologie eingedeutet worden sind, daß es unsern Vorfahren bei der ersten Besitzergreifung und Besiedelung des Bodens ferngelegen hat, denselben nach rein zufälligen, äußeren Merkmalen zu benennen. Für sie war die Verwertung des Bodens als Acker-, Trift-, Wiesen-, Heide-, Waldboden und die Art seiner rechtlichen Ausnutzung allein maßgebend.« Und an anderer Stelle[12] schreibt er: »Erkennungsmerkmale für die Umdeutung bieten meist noch die zweiten Kompositionsteile, ferner die Tatsache, daß alte Flurnamen nie nach Zufälligkeiten, sondern nach tiefeingreifenden, dauernden Lebensverhältnissen (Ackerbau, Jagd, Viehzucht) benannt und erst später bei veränderter Kultur nach zufälligen Ereignissen willkürlich oder unwillkürlich umgedeutet worden sind. Hierfür bietet die systematische Flurnamenforschung immer neue Belege, und sie räumt mit den alten märchenhaften Deutungsversuchen (Mythologie, Keltentum) auf«.

Oskar Merker

[Details]

Machen wir uns diese Gedankengänge zu eigen, dann müssen wir für »Aspig« eine dementsprechende Erklärung suchen. Oesterley[13] bringt in seinem Wörterbuche den württembergischen Ort

Allmerspann und fügt hinzu: 1090 Almaresbiunt.

Also, so können wir wohl unbedenklich folgern, ist »pann« = biunt – biunda, beunde. Grimm bringt eine Reihe von Belegen, aus denen hervorgeht, daß es sich dabei um ein umzäuntes Stück Land gehandelt hat, aber außerhalb der Allmende, nur für eine beschränkte Zahl von Bevorrechteten. Und »es«? Aß, Eß ist der Stamm zu unserm Verb »essen« – Eß die Weide, der Weideplatz.

Ein neuer Zug im Geschichtsbilde: neben die Gemeinde, die Gemeinschaft Gleichberechtigter, tritt ein Bevorrechteter. Wer ist es gewesen? Vielleicht der Locator, der spätere Erbrichter? Schullwitz hat doch aber kein Erbgericht! Doch das scheint nur so. Das Gut Nr. 1 – in der Nähe des Nixenteiches – ist das alte Erbgericht, sein Besitzer heißt heute noch im Volksmunde der Erbrichter. Und in Urkunden wird ja des öfteren »das Schullwitzer Erbgericht« erwähnt.

Nun liegt aber dieser »Aspig« an der Grenze der Schönfelder Flur; die »Aspigstraße« führt nach Schönfeld, sie kommt von Schönfeld – von dem Orte, in dessen Abhängigkeit Schullwitz sehr bald geraten war. Feststellen, urkundlich feststellen läßt es sich freilich nicht, ob der Bevorrechtete nicht doch der Schönfelder Gutsherr gewesen ist.

Wer waren seine Schullwitzer Gutsuntertanen? Waren es Deutsche oder waren es Slawen? Zweierlei kann uns Antwort geben. Zunächst die Größe der Flur. Das Stück, das wir bis jetzt betrachtet haben, also nach Osten zu bis zum »Viebig«, dieses Stück ist etwa die Hälfte der Gesamtfläche, also etwa zweihundertvierzig Hektar, da die Schullwitzer Gesamtflur vierhundertsechsundsiebzig Hektar beträgt[14]. Ich vermute, daß dieses Stück die ursprünglich gerodete Fläche darstellt, daß sich erst später das Bedürfnis herausgestellt hat, weiter zu roden, die Siedlung weiter ostwärts vorzuschieben. Dort hat sich ja auch der Wald am längsten gehalten, und auch in jenem Teile, nicht hier haben wir den Flurnamen »die Folge«, auf den ich noch einzugehen habe. Zweihundertvierzig Hektar sind nun nach den Untersuchungen von Meitzen[15], Markgraf[16], Langer[17] eine Fläche, die weit über das Höchstmaß slawischer Siedlungen hinausgeht.

Und das Zweite sind wieder Flurnamen. Humelius hat auf seinem Risse[18], der ältesten kartographischen Darstellung der Gegend, an der Stelle des Ameisenberges »der Schullwitzer Puschel«; südlich der Alten Straße gibt es einen »Heidehübel«; südlich des Dorfes ein »Gründel«; im östlichen Teil der Flur ein »Seegründel«; Oeder[19] trägt ein: »Flößl« – es ist der Grenzfluß zwischen Schullwitz und Weißig. Also eine Reihe von Wörtern mit der Endung »el«; die aber erzählt von oberdeutschem Einschlage. Münchner Kindl, nicht: Münchner Kindchen! Diese Endung »chen« haben erst neuerdings ortsfremde Schreiber mehrfach gebraucht. Sie haben auch hier nicht geahnt, daß sie damit einen charakteristischen Zug der Gegend verwischen!

In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig, daß sämtliche Dörfer der Hochfläche, übrigens auch die nördlich anschließenden, von Ober- und Niederdorf sprechen, nicht von Unterdorf. Professor Dr. Meiche hat in seiner bekannten Arbeit über diese Frage den Beweis geführt, daß dieses »Nieder« thüringische Siedler voraussetzt[20].

Und nun ein Wort zu dem Flurnamen »die Folge«. Müller-Fraureuth sagt in seinem »Wörterbuche der obersächsischen und erzgebirgischen Mundarten«: »Folge, die Folgen, Feldstücke, die für sich – auf früherer Waldfläche – fern vom übrigen Besitz der Bauern liegen.« Das trifft hier zu, erklärt aber nicht den Namen. Knothe[21] hat versucht, den Begriff »Folge« zu erfassen. Er sagt: »Es trat gar bald der Fall ein, daß ein Bauer zu dem ihm zugemessenen Hufengute von der Hufe eines anderen oder von dem noch nicht aufgeteilten Gemeindelande noch ein Stück erblich hinzuerwarb. Dieses Stück lag nicht »in den vier Rainen« seines Gutes, gehörte aber zum Hauptgute als integrierender Bestandteil, wurde also mit diesem vererbt und verkauft. Den Übergang eines Besitztums in den Besitz eines andern bezeichnete man im Mittelalter mit dem Ausdruck »folgen«. Folge, mittelalterlich – lateinisch vollunga, also ein Pertinenzstück«.

Mit Knothe hat sich Dr. Seeliger in der »Festschrift der Stadt Löbau« auseinandergesetzt[22]. Eine Widerlegung der Knothischen Bestimmung kann ich in seiner Arbeit aber nicht erblicken. Ohne Bedeutung für die Frage ist seine Feststellung der Lage der Löbauer Folge. Da ist mir denn doch die Feststellung Knothes wertvoller, daß der Ausdruck »Folge« in den deutsch angelegten oder nach deutscher Weise umgestalteten Dörfern, und nur in solchen, nicht in altwendisch verbliebenen, vorkommt. Trifft das zu, so müssen die Orte mit dem Flurnamen der »Folge« auch der Größe nach deutsche Orte sein, also über der bereits erwähnten Höchstgrenze liegen. Das trifft mit verschwindend wenigen Ausnahmen denn auch bei den bis jetzt bearbeiteten sächsischen Gemeinden zu. Neben etwa fünfundsechzig großen stehen folgende kleine Fluren:

In der Amtshauptmannschaft Dresden-Altst.:Liebau161 Hektar
In der AmtshauptmannschaftBirkigt86 Hektar
In der Amtshauptmannschaft Pirna:Prossen109 Hektar
In der Amtshauptmannschaft Dippoldiswalde:Paulsdorf161 Hektar
In der Amtshauptmannschaft Flöha:Braunsdorf193 Hektar
In der Amtshauptmannschaft Zittau:Zittel135 Hektar

Davon könnte sogar noch Braunsdorf ausscheiden. Liebau und Paulsdorf liegen auch hart an der Grenze Meitzens! Es wäre lohnend, dem Gedanken weiter nachzugehen[23]!

Nördlich der Straße heißt die Flur »In Boden«. Buck schreibt in seinem »Oberdeutschen Flurnamenbuche« zu »beunt«, »biunda«, daß daraus im Allgäu »Bunk«, in Franken aber »Both« geworden sei. L. Gerbing hat: »Unter der Bullerleite – Im Boden«; mundartlich: »uff der Butterweide«; Anmerkung: Die Generalkarte hat »Bullerleite«, das Meßtischblatt »Butterleiste«. Öder: »Der Butterweck«, 1669: »Der Butterweck vfn Herrenberge«; »Butterweck«, mundartlich: »Boderweck«. Wesentlich ist, daß von Guttenberg[24] unter den vielen Verwitterungsformen des Wortes »Peunt« auch die Form »boten« nachweist, und zwar nur in Oberfranken!

Wir erinnern uns: biunda = eingezäuntes Privatgrundstück. Hier: Entwickelungsreihe bis hin zu »Butter«. Was sagen dazu unsere sächsischen »Butterberge«? Ein besonders lehrreiches Beispiel dürfte der Bischofswerdaer Butterberg sein. In einer Skizze über den Stadtwald schreibt Wustmann[25] betr. des Butterberges: »Ein großer Teil des Butterbergreviers zeigte zu Anfang des vorigen Jahrhunderts in floristischer Beziehung ein ganz anderes Gepräge als heute, da sich an dem Abhange des Berges Weideflächen hinaufzogen, die eine Triftflora beherbergten. Als aber im Jahre 1835 das Rittergut Pickau, zu dem ein Teil des Butterbergreviers gehört, seitens der Stadt Bischofswerda nicht mehr verpachtet wurde, waren die Schafhutungen überflüssig«.

Hier also außerhalb der Flur liegendes Gelände – niederdeutsch heißt außen, außerhalb »buten«; dann: Besitz eines Rittergutes, nicht der Allgemeinheit – biunda! Unter den Gothaischen Beispielen fanden wir bereits: »1669 der Butterweck vfn Herrenberge«! Hierher gehört sicher auch das bekannte »Buttertöppel« Frauensteins in der Nähe des weltberühmten »Weißen Steines«, das auf ehemaligem Rittergutsgebiete liegt. Und der Schullwitzer »Boden« hat auch – noch bis vor kurzer Zeit – dem »Erbrichter« gehört!

»In Boden« und »Ameisenberg«,
»Aspig« und »Alke« –

in unserer Flur also »Biunda« und »Allmende« zweimal nebeneinander, eine Tatsache, die sich auch sonst bestätigt findet, die also für die Ortsgeschichte ein Mittel sein kann, das eine zu finden, wenn das andere bereits bekannt ist!

Fassen wir zusammen, so kommen wir zu folgendem Ergebnisse:

Schullwitz ist eine deutsche Siedlung – trotz des slawisch klingenden Ortsnamens. Sie ist entstanden in der Zeit der ostdeutschen Kolonisation: Hufeneinteilung der Flur, Dorfanlage (Zeilendorf) beweisen das, ebenso das Vorhandensein des Erbrichters; besonders überzeugend die Flurgröße. Die Siedler sind Oberdeutsche und Thüringer gewesen – vermutlich haben Schönfeld und andere westwärts gelegene Orte überschüssige Kräfte abgegeben.

Ich habe versucht zu zeigen, welch wertvolle Dienste die Flurnamen der Ortsgeschichte leisten können. Im kommenden Sommer wird mancher in einem stillen Dörfchen unsrer sächsischen Heimat Erholung suchen. Möchte er dabei nicht mit sammeln helfen?

Fußnoten:

[5] H. St. A. Loc. 4333.

[6] Oberreitscher Landesatlas von Sachsen, Blatt 10.

[7] Vgl. »Der Rossendorfer Schenkhübel. Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der »Bautzner Straße«« in der Zeitschrift »Über Berg und Tal« 1924, 2! (Beitrag vom Verfasser.)

[8] »Korrespondenzblatt d. Gesamtv. d. dtsch. Gesch.- u. Altertumsv.« 1917 (u. in vielen anderen Schriften, die mir Herr Oberstaatsarchivar Dr. Beschorner zur Verfügung gestellt hat, wofür ich auch an dieser Stelle meinen verbindlichsten Dank aussprechen möchte.

[9] L. Gerbing, »Flurnamen des Herzogtums Gotha.«

[10] Vgl. das von mir bearbeitete Flurnamenverzeichnis! (H. St. A.)

[11] Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, 1872.

[12] Hessenland, 1913, 12, 13.

[13] Oesterley, Historisch-geographisches Wörterbuch des deutschen Mittelalters, Perthes, Gotha 1883. (Hinweis bei Dr. Schoof.)

[14] »Zeitschrift des Kgl. Sächs. Statist. Bureaus« 1901.

[15] Neues Archiv f. Sächs. Geschichte, Bd. 42, S. 207.

[16] Mitteilungen des Vereins f. Sächs. Volkskunde, Bd. 5, 3 (S. 76).

[17] Neues Archiv f. Sächs. Geschichte, Bd. 42, S. 207.

[18] H. St. A.

[19] Riß (etwa 1600) im H. St. A.

[20] Meiche, »Herkunft der deutschen Siedler«. O. Philipp, »Die Besiedlung des südwestl. Sachsens – –«.

[21] Neues Lausitzer Magazin 1893.

[22] Seeliger, Geschichte der Stadt Löbau und ihrer Umgebung. Anhang: Die Löbauer Folge. (S. 164 ff.).

[23] Klein-Erkmannsdorf bei Radeberg hat ungefähr achtundsechzig Hektar Fläche. Daß es trotzdem keine slawische Siedlung ist, werde ich an anderer Stelle nachweisen!

[24] Frh. v. Guttenberg, Würzburg, »Germanische Grenzfluren«. Archiv für Anthropologie, Neue Folge VIII (1909), S. 218 b.

[25] E. Wustmann, Bischofswerda, »Der Stadtwald von Bischofswerda und seine Flora«.