“DER MENSCH”
Line 45 ff.: Herder shows that he is influenced by the eighteenth-century demand for a return to nature in general and by Rousseau’s philosophy in particular in a portion of this poem:
1. He prizes the universal and fundamental instincts and longings of man which show him to be a simple product of nature:
Den Menschen der Natur den keiner je gesehen und jeder in sich fühlt und jeder wünscht zu sehen ... den sing’ ich.
2. The primitivism of this nature-man is eulogized:
den Menschen ohne Kunst
voll Seele ohne Witz, gut ohne Göttergunst,
voll Menschheit ohne Scham, voll Wahrheit ohne Lügen
ohn’ alle Tugend fromm und glücklich ohn’ Vergnügen—
Den sing’ ich.
Sohn der Natur o Mensch—blühst du in Edens Flur?
halb Pflanze und halb Thier.
3. The feelings are set up as a standard:
blos durch Empfindung wahr, schön durch die Wahrheit nur.
Nicht weniger nicht mehr als Mensch! so ist dein Leben
dir zum Gefühl, zur Ruh, zur Wirksamkeit gegeben.
4. Physical environment is to have free sway in shaping this ideal man:
wie zeigt sich deine Spur?
im Schnee der Eskimaux wo edelfrei die Wilden
Empfindung und Gesezz nach Jagd und Eis sich bilden.
5. Rousseau is eulogized:
gebar dich Rousseaus Geist? sahn dich verblichne Zeiten?
...
O Rousseau! den die Welt im Vorurtheil verkandt,
das wahre grosse Maas des Menschen in der Hand
wägst du was edel sey wenns gleich das Volk verdammet
The eulogy continues by praising Rousseau’s condemnation of wealth and pomp and false glory and, finally:
Du Prediger in der Wüste, fühlst dass du edel bist wenn niemand dich auch grüsste.