I
«Kennst du Venedigs Karneval
Bei Tag und Nacht ohn Gleichen
An Lustbarkeit und tollen Streichen?
Die Maske birgt das Angesicht, und wen die Neugier drängt
Zu fragen was ihn kümmert nicht, hei, heisa! den empfängt
Lärm und Gelächterschwall.
So lebhaft, von Lust durchsprüht,
So heimlich, von Lieb erglüht,
Der Doge mit faltiger Stirne, Arl’chino mit Wangen wie Rosen,
Die muntere, stattliche Dirne — sie kommen zu tändeln zu kosen,
Matronen ...., die Gauner all —
Um Freiheit zu losen.
Und Nachen, umzogen39
Schwarz, dunkeln auf Wogen.
Lärm und Gelächterschwall —
Kennst du Venedig’s Karneval?«