Das Verbindungsbureau nahm den mittleren Raum des unteren Stockwerkes ein. Hier befanden sich die Telephone und die optischen Apparate, die auf jede beliebige Entfernung hin das Bild all dessen wiedergaben, was sich vor ihrer Linse befand. Einer dieser optischen Apparate verband Mennis Wohnung mit der Verbindungsstation, und über diese mit allen Städten des Planeten. Ein anderer stellte die Verbindung mit dem unterirdischen Laboratorium her, das von Menni geleitet wurde. Dieser letztere arbeitete unaufhörlich: etliche dünne, gitterartige Platten zeigten verkleinert das Bild eines hellerleuchteten Saals, wo sich mächtige Metallmaschinen und gläserne Apparate befanden, an denen Tausende von Leuten arbeiteten. Ich wandte mich an Menni mit der Bitte, mich in das Laboratorium zu führen.
„Dies geht nicht“, erwiderte er. „Dort wird mit der noch nicht stabilen Materie gearbeitet, und wie gering auch immer, dank unserer Vorsichtsmaßregeln, die Gefahr einer Explosion oder einer Vergiftung durch unsichtbare Strahlen ist, so besteht trotzdem noch eine gewisse Gefahr. Sie dürfen sich dieser nicht aussetzen, denn Sie sind hier einzigartig, und Sie zu ersetzen wäre unmöglich.“
In seinem Privatlaboratorium verwahrte Menni bloß jene Apparate und Materialien, die zu seinen früheren Experimenten und Untersuchungen in Beziehung standen.
Im Korridor des untersten Stockwerkes war an der Decke ein Luftschiff befestigt, mit dem man in jedem Augenblick dorthin fliegen konnte, wohin es einem beliebte.
„Wo lebt Netti?“ fragte ich Menni.
„In einer großen Stadt, auf zwei Luftschiffstunden entfernt. Dort befindet sich eine große Maschinenfabrik mit etlichen zehntausend Arbeitern, so daß Netti für seine Untersuchungen weit mehr Material besitzt, als hier. Wir haben einen anderen Arzt.“
„Ist mir auch nicht gestattet, die Maschinenfabrik zu besuchen?“ erkundigte ich mich.
„Nein; dort droht ja keine besondere Gefahr. Wenn es Ihnen recht ist, werden wir uns morgen zusammen hinbegeben.“
Wir beschlossen, dies zu tun.