Die fünf ersten waren den Berichten über die Expedition gewidmet, stammten noch aus einer früheren Sitzung und beschäftigten sich mit technischen, den Aetheroneff betreffenden Fragen.

Die Ueberschrift der vierten Platte lautete:

„Vorschlag des Zentralen statistischen Bureaus für den Uebergang zur Massenkolonisation. Wahl der Planeten – Erde oder Venus. Reden und Vorschläge Sternis, Nettis, Mennis und anderer. Beschluß zu Gunsten der Venus.“

Ich fühlte, dies sei, was ich suche und steckte die Platte in den Apparat. Was ich nun vernahm, schnitt mir für ewige Zeiten in die Seele. Es war Folgendes.

Menni eröffnete die Sitzung als Vorsitzender des Kongresses. Als erster ergriff der Vorsitzende des Zentralen statistischen Bureaus das Wort.

Er bewies auf Grund genauer Zahlen, daß bei der gegebenen Vermehrung der Bevölkerung und der Steigerung ihrer Bedürfnisse selbst für den Fall, daß die Marsbewohner die Ausbeutung ihres Planeten einschränkten, in etwa dreißig Jahren ein Mangel an Lebensmitteln eintreten müsse. Dieser Gefahr vermöchte freilich die Entdeckung der Synthese des Eiweiß aus unorganischen Stoffen zu begegnen, doch könne niemand dafür bürgen, daß diese Entdeckung in den nächsten dreißig Jahren gemacht würde. Deshalb sei es unbedingt nötig, daß die Kolonialgruppe von den rein wissenschaftlichen Expeditionen nach anderen Planeten zur Organisation einer Massenauswanderung der Marsbewohner übergehe. In Frage kämen zwei vom Mars aus erreichbare Planeten, beide reich an Naturschätzen. Es müsse schleunigst beschlossen werden, welcher der beiden als Zentrum der Kolonisation zu wählen sei, damit dann sofort an die Ausarbeitung des Planes gegangen werden könne.

Menni stellte die Frage, ob jemand gegen den Antrag des Redners oder gegen dessen Motivierung etwas einzuwenden habe. Doch verlangte niemand das Wort.

Dann warf Menni die Frage auf, welcher Planet als erster für die Massenkolonisation gewählt werden solle.

Sterni ergriff das Wort.

Sterni