Die Dame lächelte, und Jehnson fragte:
Meine Mutter — du scherzest — ist das wirklich mein Schwesterchen?
Nein, lieber Jehnson!
Jehnson. Als ich damals England verließ, war Sara schon zehn Jahr alt. Was macht Schwester Sara?
Die Dame. Sie vermählte sich mit einem braven Manne, und ist bereits Mutter von zwei Kindern, vielleicht wenn ich sie in acht Tagen wieder sehe, treffe ich sie zum Drittenmale im Wochenbette.
Jehnson. O meine Mutter — Sobald willst du wieder von mir. Kaum sind es ja zwei Stunden, seit wir uns fanden. Bleibe, bleibe bei deinem Jehnson — theile mit ihm! Ich will dein Sohn, nur dir, nur dir leben! Will kindlich und so gut wie Sara dich pflegen, den Kummer, die Tage des Alters dir erfreulich machen, will all meine Kraft anwenden, deine mütterliche Sorgfalt einigermassen zu vergelten. Bleibe bleibe bei deinem Jehnson!
Die Dame. Dringe nicht in mich Lieber! So gerne ich dir willfahren möchte —
Jehnson. O was kann dich abhalten? Du sollst sehen, wie froh mein neues Leben —
Die Dame. Hör auf! Man stirbt so gerne da wo man gebohren ist, und Mutterherzen hängen doch immer mehr an Töchtern. Sara bedarf meiner — drei Monde schon bin ich fern. Ich bin überdies schon sehr schwach — krank — vielleicht folg ich bald dem Vater.
Jehnson. Das wird der Himmel verhüten! Aber eben weil du alt und schwach bist — meine Mutter! bleibe, die Reise möchte dir schaden!