Ein einziger — antwortete der Vorletzthereingekommene.

Der wird mir auch nicht den Dukaten aus der Hand reißen! — dachte einer.

Der konnt sich wohl lieber nach Hause zeigen lassen! — Ein Anderer.

Der muß ein sauberer Gesell seyn, daß er zuletzt bleibt — Ein Dritter.

Du wirst mich auch nicht in den Graben stossen — Ein Vierter.

So dachte jeder durch die Reihe, und starrte begierig bis die Thüre sich öffnen würde.

Das gewöhnliche Zeichen erscholl, und alle Blicke hiengen starr auf die Thüre, voll Erwartung des Endes.

Sebald faßte das Bild bei dem Rande, und hielt es vor sich her, so daß das Bildniß auf die Zuseher, auf ihn aber der unbemahlte Theil der Leinwand zu stehen kam; er war so zu sagen ganz bedeckt.

Die Thüre wurde geöffnet, und Sebald schritt herein.

„Der Monarch selbst! — riefen alle — standen von ihren Sitzen auf, und verbeugen sich erfurchtsvoll vor dem Gemälde.