Salassin gab ihm einige Geldstücke, und sagte: Thoms der Murrkopf im Walde schickt euch das!
Der Mann verdrehte grimmig das Gesicht, und klapperte mit den Zähnen, biß in die Lippen und brüllte wild grinsend. Wollt ihr mich foppen, ihr Gauner! schrie er, ergriff einen Stab, und schlug nach den erstaunten Reutern, die nicht schnell genug auf dem Gaule fortgallopiren, und dem rasenden Mann, den sie für närrisch hielten, entfliehen konnten. —
Er lief bellend wie ein Hund, und geifernd wie Rezensenten durch das ganze Dorf ihnen nach, bis er über einen Stein stolperte, und auf der Erde liegen blieb, wo er vor Grimm in den Stein biß.
Einige von den Dorfleuten sahen dem Spektakel zu, und riefen: Hans Narr ist von der Kette los!
Dacht ichs ja gleich, der Mann sey närrisch! — sprach Salassin, und die Beiden hielten still.
Ach Herr — sprach ein grauer Mann — du hast ihm gewiß ein Allmosen von dem Murrkopf Thoms im Walde gebracht?
Ja! und drum ist der Mann so wüthig?
O da schlägt er im Zorne den todt, der ihms bringt!
Warum? Was bedeutet das? Will er vom Thoms nichts annehmen?
Beileibe nicht! Thoms? ist ein grundbraver Mann, und lebt viele Jahre mit der Alten Frau im Walde. Der Mann, der euch so geifernd nachlief, ist sein Bruder, der Thomsen einmal um Haus und Hof betrog, Thomsens Weib und Kinder vergiftete, und —