Ich kramte zusammen, was ich an für mich schönen und bedeutungsvollen Worten jemals gehört hatte, zumeist fielen mir diejenigen ein, welche in den weinerlichen hochdeutschen Liedern vorkamen, die unsere alten und jungen Nachbarn in der Dämmerstunde sangen. Da war besonders eines, das sehr ergreifend gesungen wurde und immer dieselbe gerührte Stimmung hervorrief, es war die Geschichte eines Mädchens, das in’s Kloster ging:
„Und willst Du in’s Kloster gehen
Und werden eine Nonn’,
So will ich das Kloster anzünden,
Ja, ja, anzünden,
Daß ich wieder zu Dir komm’.“
„Ich hab’ in meinem Herzen
So viel von Lieb’ und Treu’,
Daß ich für Dich will sterben,
Ja, ja, will sterben,