„Ja, Onkel Eugen sagte, Mama muß tanzen!“
„Oh!... und Du bist allein, meine arme Blanche?...“
„Nein Papa! die Roserl war da.“
Der Mann schaute voll Verachtung auf die prunkenden Möbel, dann winkte er gleichsam zum Abschied mit der Hand hinauf an die Decke und flüsterte langsam, zaghaft, mit einem beruhigenden zärtlichen Lächeln: „Blanche, mein kleines Mädchen, Du fürchtest Dich jetzt nicht mehr vor mir?“
„O nein Papa, ich freue mich, daß Du wieder bei uns bist, ich war immer gut, damit Du bald kommen sollst.“
Der Baron nahm die zarten Hände der Kleinen in die seinen, küßte ihre Augenlider zärtlich und sagte:
„Ich kam zu Dir, Blanche, für Mama kam ich unerwartet ... sie ließen mich von dort, wo ich war, früher fort. Daran dachte Mama nicht...“ Er horchte, es wurde oben lustig weitergetanzt.
Der Mann nahm seine Mütze und seinen Mantel wieder auf, ein fester Entschluß sprach sich in jedem Blick, in jeder Bewegung aus, auf seinem Gesichte jedoch lag Sorge und Zagen, besonders, als er wieder zu sprechen anhub.
„Möchtest Du fortfahren mit dem Papa, Blanche? ... spazieren,“ setzte er rasch hinzu, und dann sagte er zögernd und mit demselben beruhigenden angstvollen Lächeln, „draußen steht ein schöner Wagen mit weißen Pferden, die haben Schellen und große Federbüsche!... Willst Du mitfahren und immer bei Papa bleiben?“