Fünfzig Mark! ......
Der Oberwärter hatte nicht mehr nöthig, einen Wüthenden zu halten. Mit respectvollem Gruß entfernten sich Vater und Tochter.
Einen scheuen Blick noch warfen sie zurück auf das graue Gerippe der Gattin und Mutter. Es war ja recht traurig, daß sie nun unbegraben blieb – aber was wollte man machen!
Fünfzig Mark erhielten sie dafür, und sie konnten das brauchen – sie lebten und darbten.
Die Mutter aber – – – – ja, die stand da und sah ihnen nach aus ihren leeren, großen Augenhöhlen. Sie war übel daran, aber sollte man deshalb die fünfzig Mark verschmähen? – Ein solches Opfer für sie, konnte sie das wohl verlangen, noch dazu jetzt – – – nach dem Tode? – – –
Ende.