[Tafel VI] Fig. 2–10

An manchen Exemplaren ist das Schwanzende behaarter als bei anderen, ein behaarteres ist [Tafel VI], 2 abgebildet.

Günther beschrieb M. everetti von Mindanao oder einer kleinen Insel der Nachbarschaft; er hat zwar keinen Fundort angegeben, während solche bei allen anderen Arten, die in der Abhandlung vorkommen, nicht fehlen, allein da sie sich nur über Mindanao-Thiere oder Thiere der nächsten Nachbarschaft verbreitet, so scheint der Fundort nicht zweifelhaft; ebensowenig sagt Thomas (TZS. XIV, 400), woher das Exemplar stammte, er erwähnt aber die Art vom Berge Data, Nord Luzon, 7500 Fuss hoch, von wo auch das Dresdner Museum ein Exemplar von derselben Ausbeute und demselben Fundort erhielt. An diesem allein kann ich die Identität feststellen, denn Günthers Beschreibung ist ungenügend. Da nun aber keine wesentlichen Unterschiede zwischen diesem Exemplar und denen von M. xanthurus von Celébes vorhanden zu sein scheinen und Mindanao (oder Nachbarschaft) die Brücke zwischen Celébes und Luzon bildet, so ziehe ich sie zusammen bis eventuell eine bessere Kenntniss mir Unrecht giebt.

Die Fundorte auf Celébes sind bis jetzt in der Minahassa: Tondano (Brit. Mus.), Manado, Langowan, Tondano, Kakas, Amurang (Mus. Leid.), Manado, Amurang, Lotta, Rurukan 3500 Fuss hoch, Berg Masarang 3500 Fuss hoch (Mus. Dresd.), Berg Kelelonde 4000 Fuss hoch (Hickson), Tomohon (Sarasins); ausserhalb der Minahassa: Matinangkette, westlich vom Gorontaloschen (Sarasins); im Süden: Makassar (Mus. Dresd. und Sarasins).

Die Art muss sehr zahlreich vorkommen nach der relativ grossen Zahl von Exemplaren im Leidener und Dresdner Museum und in der Ausbeute der Herren Sarasin zu urtheilen (in Dresden 17). Hickson erwähnt dies auch für den Berg Kelelonde und sagt, dass diese Ratten die saftigen Stiele der Kaffeebeeren besonders lieben und daher den Plantagen sehr schaden. Ratten sind in der Minahassa eine gesuchte Zuspeise zum Reise, 3 Arten Rattenfallen von dort befinden sich im Museum der Bataviaasch Genootschap (Not. XXV, 145 1897 und LIV [1898]), was beides für die Häufigkeit der Thiere spricht.

Bezüglich der einzelnen Figuren siehe die Tafelerklärung.

[[Inhalt]]

38. Lenomys meyeri (Jent.)

[Tafel VIII]. Nat. Grösse