Die Individuen variiren in der Färbung zwischen mehr Grau und mehr Braun, auf [Tafel VIII] ist ein graueres Exemplar abgebildet.

Jentink (NLM. I, 13) sagt, dass die braunen Schnurrhaare weiss gespitzt seien, allein dies ist bei den mir vorliegenden 8 Exemplaren (ausser den obigen noch 4 des Dresdner Museums) nicht der Fall, höchstens dass man bei dem einen oder andern vielleicht eine schwache Andeutung davon sehen könnte; keinenfalls ist diese Angabe für die Art charakteristisch.

Bis jetzt nur aus der Minahassa und dem Gorontaloschen bekannt, aus letzterem von Bone (Mus. Leid.), aus ersterer von Manado-Langowan (Mus. Leid.), Lotta, Rurukan 3600 Fuss hoch, Berg Masarang 3500 Fuss hoch, Amurang (Mus. Dresd.) und Tomohon (Sarasins). Vielleicht ist der Verbreitungsbezirk der Art über Celébes ein viel grösserer. Wenn man bedenkt, wie lange dieses relativ grosse Thier aus der Minahassa, wo so viel gesammelt worden ist, unbekannt blieb, so dürfte diese Vermuthung nicht ungerechtfertigt erscheinen.

[[Inhalt]]

39. Craurothrix leucura (Gr.)

[Tafel IX]. Nat. Grösse

Bis jetzt nur von der Minahassa, Nord Celébes, bekannt, und zwar von den Localitäten Amurang (Mus. Dresd. und Mus. Leid.), Berg Masarang 3500 Fuss hoch (Mus. Dresd.), Tomohon (Sarasins). Gray hatte zwar die Art von Australien beschrieben, aber Thomas desavouirte diesen Fundort. Ob sie auf Celébes eine grössere Verbreitung hat, wird die Zukunft lehren.

Lydekker (Intr. Mam. 1891, 477) sagt anmerkungsweise, dass er Echimys Gray in Echinothrix (PZS. 1867, 59) verbessere, allein Gray hat Echiothrix, nicht Echimys. Thomas schlug 1896 vor, Craurothrix für Echinothrix zu gebrauchen, da letzterer Name bereits vergeben sei.