13. Sciurus tonkeanus n. sp.
Tafel X Figur 1 (c. ¾ n. Gr.)
Sciurus Sc. leucomo M. Schl. similis, sed minor, macula collari albescenti pilisque auricularibus nigris nullis et supra caudaque flavescentior (umbrino-flavo-ochraceus Rdgw. III, 17).
Hab. Tonkean, insulae Celebes peninsula septentrionali-orientalis.
Nom. ind. siling.
Kleiner und farbiger als Sciurus leucomus Müll. Schl., von der nördlichen Halbinsel des Landes, von wo die Art aus der Minahassa und dem Gorontaloschen bekannt ist (Jentink Cat. XII, 25 1888). Von Sc. tonkeanus liegen mir nur platte Felle ohne Knochen vor, so dass genaue Maasse nicht zu geben sind. Das Fehlen der zwei hellen Halsflecke und der schwarzen Ohrbüschel, wie Sc. leucomus sie aufweist, unterscheidet tonkeanus leicht; an den Ohren ist ein Büschel nur angedeutet und hellbräunlich, wie die ganze Ohrberandung.
Aus der Leucomus-Gruppe sind nunmehr von Celebes drei, auch als Subspecies aufzufassende Formen bekannt:
- leucomus Müll. Schl. von Nord Celebes,
- weberi Jent. von Central Celebes (Weber: Zool. Erg. I, 115 pl. VIII u. X, 1–3 1890–91) und
- tonkeanus von Nordost Celebes,
die an ihren geographischen Berührungzonen vielleicht mehr oder weniger in einander übergehen. Vom Süden des Landes ist, meines Wissens, noch kein Sciurus der Leucomus-Gruppe registrirt; ob der hier vorkommende nun Sc. weberi oder eine vierte Subspecies sei, wird die Zukunft lehren.[1]
Sc. weberi unterscheidet sich von tonkeanus durch einen schwarzen Rückenstreif und das Schwarz an den Ohren, sowie durch im Allgemeinen röthere Färbung.