Eine andere Frage ist es, ob Sc. mindanensis identisch sei mit Sc. philippensis Wtrh. von Mindanao (P. Z. S. 1839, 117). Der Beschreibung nach kann man dies kaum annehmen, denn er wird (p. 118) als „deep brown“ bezeichnet, allein Anderson sagt (Anat. Zool. Res. 1878, 256), dass der Typus von philippensis „is in such a bad state of preservation that its characters cannot now be well determined“; auch hatte Herr de Winton die Güte ein Dresdner Exemplar von cagsi (mindanensis) mit dem Typus von philippensis zu vergleichen und sagt, dass dieses „is more rufous in general color, not greenish in tinge like your specimen from Mindanao“. Überdies hatte Steere philippensis von Mindanao und Basilan in Händen, konnte diese daher mit mindanensis und samarensis vergleichen. Allerdings muss man misstrauisch gegen die Steereschen Angaben werden, wenn man sieht, dass er Macroxus philippensis von Mindanao getrennt von Sciurus philippensis von Basilan aufzählt, und zwar ersteren als Viverriden! Er hat dies wohl nur von Günther (P. Z. S. 1879, 75) abgeschrieben, wo Macroxus philippensis Wtrh. von Mindanao hinter Paradoxurus philippinensis Temm. von Mindanao aufgeführt wird, und nicht gedacht, dass Macroxus philippensis dasselbe sein könnte wie Sciurus philippensis!


[1] Ich gab (P. Z. S. 1890, 600) die Länge eines Exemplars von Sc. cagsi auf 220 mm für Kopf und Körper und 270 für den Schwanz an, das erwachsene Exemplar von samarensis misst 200 und 204, es wird wohl aber auch etwas grössere geben mit längeren Schwanzhaaren, und ich glaube daher nicht, dass sie in der Grösse überhaupt differiren, zumal die Schädellänge von samarensis 48.5 mm ist, die Jochbogenbreite 29, gegen 48–51.5 und 28.5–31.5 bei cagsi, was also auf dasselbe herauskommt. [↑]

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19. Sciurus samarensis Steere

[Tafel XI] Figur 2 (c. ⅔ n. Gr.)

Schon das Junge von Sc. samarensis zeigt dieselben Unterschiede von mindanensis wie das Alte, und zwar die schwärzliche Oberseite der Füsse und das mit der Körperoberseite gleichfarbige Gesicht, so dass ich nicht an der Berechtigung, diese zwei Formen als verschieden anzusehen, zweifle.

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20. Phlœomys cumingi Wtrh.

[Tafel XII] und [XIII] Figur 1 und 2