Diese Art, die die Herren Sarasin von Nord, Central und Süd Celébes mitbrachten, soll von Celébes nach Osten bis Neu Guinea vorkommen. Wie weit sie nach Westen geht, ist noch unsicher; bis jetzt ist sie westlich von Celébes nur von Bawean, zwischen Java und Bórneo, genannt. Temminck beschrieb sie nach einem Exemplar aus der Minahassa (Mon. Mam. II, 76 1835–41), dieses Exemplar fehlt aber in Jentinks Catalog des Leidner Museums (XII, 147–8 1888); es war, der Beschreibung nach, sehr dunkel gefärbt und ebenso sind die 5 Exemplare der Herren Sarasin und die 3 von Celébes im Dresdner Museum, die aus der Minahassa, Gorontalo und Makassar stammen. Es fragt sich, ob, bei genügend grossem Materiale von allen Fundorten, nicht Localrassen zu unterscheiden sein werden. Keinenfalls genügt Dobsons Diagnose von alecto (Cat. Chir. Brit. Mus. 1878, 56).

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7. Pteropus hypomelanus Temm.

Eine über den ganzen Ostindischen Archipel verbreitete Art. Im Dresdner Museum ist sie auch von Sulu und Talaut vertreten. Ob nicht Localrassen zu unterscheiden sein werden innerhalb des grossen Verbreitungsbezirkes der Art, kann nur an der Hand eines grossen Materiales von überall her beurtheilt werden.

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8. Pteropus mackloti Temm.

(Pteropus celebensis Schl.)

Ich folge Jentink (Webers Zool. Erg. I, 126 1891), der die Berechtigung von Pt. celebensis Schl. von Celébes als Art oder Unterart, auf Grund des ihm vorliegenden Materiales von Nord, Central und Süd Celébes, sowie von Sula, Flores und Timor, nicht anerkannte, ohne aber dass ich ein gegründetes eigenes Urtheil darüber hätte. Die Art ist auch von Batjan registrirt und dürfte sich wohl noch anderswo finden. Das Dresdner Museum besitzt sie ausserdem von der Insel Saleyer im Süden von Celébes.