»Nu?« frug endlich der Alte mürrisch.

Aber ehe die Frau antworten konnte, schob er ihr den Vierpfenniger wieder zu, nahm von unten ein gutes warmes Kopftuch für die Frau und eine warme gestrickte Jacke und Mütze für das Kind, legte es vor beide hin und kehrte sich ab, bis die Frau den Laden verlassen hatte.

»Meester — ne Schachtel Streichhölzer vor zwee Pfenn’ge!«

»Du — Du! Du warst schon zweemal da!«

»Ich? — Nee Meester — ich nich!«

Der Alte nahm ein Halstuch.

»Ach Meester! — So eens habe ich schon!« sagte der Junge sich selbst verrathend.

»Siehste — Bengel?«

Aber er erhielt trotzdem das gewünschte rothe Taschentuch für den Vater. — — —

So ging es fort und man kann sich wohl ausrechnen, daß diese vielen Hunderte von Geschenken allein einen großen Betrag ausmachten, abgesehen von den vielen Unterstützungen, die der »hohe Seeler« thatsächlich so gab, daß — wie die Schrift sagt, »die Rechte nicht sah was die Linke gab.«