„Der Oberst Belling ist ein ganzer Kerl! Ich sah ihn einst bei Eurem Schwager! Beim Krackwitzen auf Rügen, mit dem er verwandt sein soll. Er wird uns zu schaffen machen!“

„Wir ihm auch!“ trotzte Gebhard. „Die Mütze möchte ich behalten! Bald hole ich mir den Rest von der Uniform!“

„Das tut nur!“ lachte der Rittmeister und verabschiedete ihn.

Er tat’s auch binnen kurzem. Aber in anderer Weise, als er’s sich dachte.

*

„Ihr reitet zu toll, junger Herr“, sagte der alte Futtermarschall und streichelte das Pferd, als Gebhard sich einige Tage später in den Sattel schwang. „Man braucht nicht gleich wie’n Gewitter dreinzusausen und das Pferd zuschanden zu reiten. Die Feinde laufen auch so!“

„Wer ein Blitzpferd zwischen den Schenkeln hat –“, lachte Gebhard.

„Dem geht es früher oder später durch! Das hat man gesehen!“

„Jetzt bleibe ich im Sattel! Jetzt bin ich drin!“

„Das wart Ihr auch, als Ihr in unser Lager auf Rügen hineingaloppiertet! Und wurdet doch abgeworfen!“