Er hätte sich mit Recht sogar entrüsten können.
Denn vor kaum zwei Monaten hatte der Zar mit ihm eine andere Konvention geschlossen, in der sich beide Vertragschließenden verpflichteten, nur gemeinsam die Waffen niederzulegen.
Aber als regierender Herr wußte der König wohl Bescheid, welche Sonderheit solche politischen Verträge an sich haben.
Er hielt jedoch nicht mit Vorwürfen zurück.
Der Zar aber nahm die Sache weiter nicht tragisch.
Er befand sich in der Lage eines jungen Mannes von Welt, der das Pech gehabt hat, ein Spiel zu verlieren. Mit unbefangener Miene begleicht er den Verlust. Wie hoch er auch ist, der gute Ton gebietet, ihn als Bagatelle anzusehen. Man verbeißt sich den Ärger, nimmt frische Karten und versucht bei einer neuen Runde noch einmal sein Glück – bis es sich einem zuwendet.
Das ist das Spiel. C’est la guerre!
Nur nicht die Haltung verlieren, dann kann man Unsummen verlieren und hat doch im Grunde nichts verloren! Am allerwenigsten den Glauben und das Zutrauen zu dem eigenen Können!
Den Glauben hatte der Zar!
Er war ein Genie, und das nicht nur in seinen eigenen Augen. Seine gleichaltrigen Freunde, Dolgorucki, Lobanoff und all die anderen, sie schwuren sämtlich darauf.