Denn wozu hat man Bundesgenossen?
Was wäre überhaupt ein intimes Verhältnis ohne das bißchen Untreue?
Erst die Untreue gibt ihm die rechte Würze!
Um die Aufregung und den Reiz beim Seitensprung haben zu können, darum tritt man doch schließlich in intime Beziehungen zueinander – wenn man es auch erst nachträglich einsieht!
Unter Leuten von Welt versteht sich so etwas von selbst.
Jede Schandtat läßt sich plausibel machen! Schließlich – wozu hat man Geist – wozu Genie?!
Als der Erfahrenste in solchen Dingen half Napoleon seinem jungen Gast, der die Anfängerschaft nicht ganz verleugnen konnte, über den ersten schweren Schritt hinweg und half ihm seine Bündnisverpflichtungen zerpflücken.
Die Sache war ja so einfach.
Als Freund und Verbündeter hatte man doch immer das Recht, ja sogar die Pflicht, bei den lieben Mitkämpfern zu intervenieren, wenn es Zeit war, das Blutvergießen einzustellen.
Als Verbündeter Englands und künftiger Verbündeter Frankreichs konnte der Zar also England den Frieden mit Frankreich anbieten unter der Bedingung, daß England den Verbündeten Frankreichs – Holland und Spanien – ihre Kolonien zurückgäbe. Dafür sollte es selbst Hannover zurückhaben.