Napoleon würde in diesen Frieden einwilligen.
Weigere sich aber England, dann müsse man es unzweideutig wissen lassen, daß es mit dem ganzen Kontinent Krieg haben würde.
Denn außer Frankreich und Rußland würden ihm dann Preußen, Dänemark, Schweden und Portugal den Krieg erklären müssen, sobald die beiden Verbündeten es von ihnen verlangten.
Und man würde es verlangen.
Schweden würde sich vielleicht weigern. Und das wäre gut. Denn dann könnte Rußland Schweden mit Krieg überziehen und ihm Finnland nehmen. – –
Alexanders Augen leuchteten, als Napoleon ihm diese Zukunftsmöglichkeit vorgaukelte.
Napoleon sah es.
„Der König von Schweden ist allerdings Ihr Schwager“, sagte er lächelnd, und tat, als bemerkte er nicht die wegwerfende Bewegung, die Alexander bei der Bemerkung machte. „Und er ist Ihr Verbündeter. Wenn er aber trotzdem nicht den guten Willen zeigt, sich Ihrer Politik anzubequemen, dann muß er eben die Folgen tragen.
Schweden ist in seiner heutigen Gestaltung für Sie unmöglich. Es ist der geographische Feind Rußlands. Petersburg liegt zu nahe an der finnisch-schwedischen Grenze – die schönen Petersburger Russinnen können in ihren Palästen nicht ruhig schlafen, solange sie nicht davor sicher sind, von den schwedischen Kanonen geweckt zu werden.“
„Das“, lachte der Zar, „wäre allerdings eine Erwägung, vor der alle anderen Rücksichten weichen müßten! Dem schönen Geschlecht sind wir entschieden jeden Krieg schuldig, den seine Ruhe von uns verlangt. Finnland müssen wir unseren holden Damen zu Füßen legen!“