Nun, dann lasse Er sich gesagt sein, daß Insubordination noch hierzulande Mode werden kann, wenn’s nicht anders möglich ist, das Land zu retten!
Und der Ihm das sagte, das war der General der Kavallerie, denn dazu haben sich mich ooch jemacht, seitdem Er nach England reiste, und zwar um mir das Maul zu stopfen!
Sie haben mich zum General der Kavallerie gemacht, Sie haben mich aber auch zum Domherrn gemacht!
Was lacht Er da?
Zum Domherrn, sage ich, indem, daß mir der König eine Domherrnpräbende in Brandenburg verliehen hat! Wenn der Staat seine Generäle nicht anders zahlen kann, zahlt er sie eben so! Bargeld ist Bargeld, und wenn’s von der Kirche kommt, wird’s wohl auch den rechten Gottessegen haben.
Er braucht aber nicht deswegen zu denken, daß ich jemals den Schleier nehme oder fromm ins Kloster gehe und heilig werde! Ich bleibe, was ich bin!
Der General der Kavallerie wird nicht minder kräftig als der Generalleutnant kommandieren: Vorwärts druff uff den Feind!
Und wenn ich jemals als Domherr die Kanzel besteige, dann, Gneisenau, soll’s Pech und Schwefel vom Himmel regnen, und die Sicherheitskommissare und Angstmeier sollen sich alle Tage dreimal in die Hosen – –! Das meine Predigt! – Schmidt! Noch ’n Piep!“
Und Schmidt wußte Bescheid.
Er hatte mit Wonne bemerkt, wie gut der Tabak heute seine Schuldigkeit tat und wie schön sein Herr durch ihn ins Schimpfen kam.