„Und pequem!“ eifert der Sachse. „Guck ä mal bloß die meerschten von den Offiziers an! Ih, du Kieticher, ist das een Fuhrwerken, eh so ’n oller dicker Major in den Sattel gommt! Und sitzt er endlich mal drinne, dann schreits: ‚Mei Güchenwaachen!‘ und das ist nun allemal das erschte. ‚Wo ist mein Güchenwaachen, Ginner? Wo steckt er bloß? Gönnt ihr ihn nicht sähn?‘ Da muß unserm Pliecher so ’ne Arche Noah von einem Güchenwaachen bloß in die Quere gommen! Der versteht’s! ‚Ausspannen! In den Graben werfen! Pferde vor die Ganohnen!‘ Der schafft’s! Mordselement!“
„Ja, der hot’s! Aso a Teiwelskerl is dos!“ stimmte der Schlesier bei.
„Heut fiel er wieder vom Färd!“ flüsterte der Sachse. „Baßt ä mal uff, Ginner, des giebt wieder eene Sache! Wenn der vom Färd fällt und wieder hochgommt, da setzt’s [pg 55]allemal Schläge für den Feind und Fikdoria für uns! So ist’s immer kewäsen, da gönnt ihr Kift druff nähmen, und des stimmt, als wie zwee mal zwee is finfe!“
Der Pole machte runde Augen.
„Fill sich vom Ferrd, der Panje Blüchherr, saggst du?“
„Kopfieper runterkesaust!“
„Habb ich nicht gesehhen!“
„Siehst äben bloß, wo die Weibsbilder fallen!“
Der Pole lächelte martialisch.
„Hatt sich gebrochen Genick seiniges, der Panje Blüchherr?“ fragte er.