„Sieh nur! Sieh nur! Du hast denn wohl beim Könige eine Fürbitte für mich getan?“

„Zu Befehl nein, Exzellenz! Ich hob den Keenig aber daderzu derholfen, aus dem Oberschten Blücher oanen General zu mache!“

„Da soll der Donner dreimal dreinschlagen! Du bist dreist, Bursche!“

„Ich sage nur die Wahrheet: Und die Wahrheet is, daß der Keenig, ohne den Oberschten Blücher zu hoben, ooch nicht hätte aus ihm a General mache kenna!“

„Da hast du recht, mein Sohn! Nun hatte er mich aber –“

„Nun ja, das hatte er! Und das hat er ebens mir zu danke!“

Blücher blickte ihn groß an. Er fing an, zu begreifen.

„Erinnern Dero Exzellenz noch das Gefecht am Kavelpaß? Exzellenz waren dazemal a schwedischer Junker, und ich wie itzt Reiter im Regiment. Den Junker fing ich! Ich hoab’s getan! Und aso bekam der Keenig von Preußen den Mann, den er heute zum General machte und wohl noch heeher steigen lassen wird, so Gott will!“

„So Gott will – das war ein gutes Wort!“ sagte Blücher. „Denn daran liegt’s, und so war’s auch am Kavelpaß, denk’ ich! Er wird’s gewollt haben und nicht du!“ Er rieb sich die Nase. „Dein Name?“ fragte er.

„Landeck!“