Gesagt – – der Schlesier warf sein Pferd herum und saß im nächsten Augenblick wieder wie vorhin, unbeweglich wie eine Statue und salutierte mit den anderen, daß die Sonnenblitze von den Säbeln nur so übers Feld züngelten, als der neue Chef und Inhaber des Regiments, von seiner Suite gefolgt, die Front abritt.

7
Vulkans Schmiede

Es war in Emmerich am Rhein.

Der General Blücher hatte, wie gewöhnlich, seinen Abendspaziergang gemacht, um bei seinem vertrauten Freunde, dem Obersten von Pletz, eine Pfeife zu rauchen.

Sie saßen unter der Linde am Pfarrhofe, wo der Oberst in Quartier war, schmauchten ihren Knaster in aller Ruhe und Gemütlichkeit, labten sich dann und wann aus den [pg 64]großen Römern mit Rheinwein, lauschten bisweilen auf das Jauchzen der spielenden Dorfjugend und spannen dabei gemächlich ihre Unterhaltung weiter.

„Dein Glück war’s“, sagte der Oberst schmunzelnd. „Du fingst schon an alt zu werden.“

„Da schlage der Donner drein!“

„Na, nun bist du ja wieder jung – nun sieht man dir wieder die siebzehn Jahre an, trotz der grauen Schläfen. Aber fast wär’s schief gegangen! Warst schon dicht dran, in die verkehrte Tonne zu springen!“

„Ins verkehrte Ehebett, sag’s nur gerade heraus!“