Die kurze Pfeife im Mundwinkel blieb er, den Rücken zugekehrt, einen Augenblick stehen und blickte über den Fluß hinaus. Nahm dann die Pfeife in die Hand und setzte den Weg fort, weitersingend.
„Es gab ein blutig Retirad,
dabei auch noch gar mancher hat
sein jung frisch Leben verloren,
den nun sein Mütterlein beweint,
die ihn mit Schmerzen geboren,
ja geboren.“
„Inspiziere du ruhig deine Posten“, sagte der Prinz halblaut. „Inzwischen bringe ich mein unterbrochenes Gedicht zu Ende!“
Mit einem Sprung war er auf dem Weg, eilte schnell wie der Wind zurück nach dem im Halbdunkel liegenden Hause des Generals, riß eine der schönsten Rosen an sich und schlich um das Haus herum nach der Seite, wo er das Fenster der jungen Frau wußte.
Das Fenster stand offen.