Arundel blieb stehen und sah die Mama verächtlich an.
Diese alte Frau hatte sich erlaubt, ihn zum besten zu halten — hatte ihn herbestellt, um ein Renkontre zu provozieren — um ihn mit Carignan zu brüskieren und ihn durch den publiken Skandal zu zwingen, offiziell das Protektorat des Hauses zu übernehmen! — Das war zu plump!
»Damn!« sagte er, »Sie haben den Prinzen von meinem Besuch unterrichtet! — Schweigen Sie — Sie führen mich nicht hinters Licht! Sie werden auch keine Freude an Ihrer Intrige haben! Ich gehe jetzt! Und ich weiß nicht, ob ich Ihr Haus noch besuchen werde!«
Da erschien Babara in der Tür — auch sie verwirrt und aufs äußerste aufgeregt, aber in ihrem Negligé so berückend schön, daß der Zorn Seiner Herrlichkeit sofort verrauchte.
Sie floh zwar in holder Verschämtheit, als sie Arundel sah. Aber ihre Decontenance hatte so viel Charme, daß Seine Lordschaft sofort den Kopf verlor! — Und jetzt wußte nicht nur er, sondern auch die Mama, daß er wiederkommen würde!
»Ich will Gnade vor Recht ergehen lassen, Signora«, sagte er und gab ihr die Hand, die sie sofort devot küßte. »Aber Sie werden mich nie wieder in eine derartige Situation bringen! Mademoiselle, Ihre Tochter wird etwas Zeit nötig haben, um die Folgen der Aufregung zu überwinden, denke ich. Ich komme also heute abend wieder!«
»Eure Lordschaft machen mich überglücklich!«
»An Sie denke ich überhaupt nicht! Ich will gut bedient sein! Das Beste, was in Paris Küche und Keller vermögen! Merken Sie sich's, Signora! Meine Börse steht Ihnen zur Verfügung!«
Und ohne ihre Beteuerung zu beachten, er würde besser als der König selbst bedient werden, ging er, kaum noch grüßend.
Als die Signora sich von ihrer tiefen Abschiedsreverence aufrichtete, stand Fossano vor ihr.