Als Zuschauer wurde nur der Mohr zugelassen, der auf der Laute den Tanz begleiten mußte.

Sie mußte ihrem Schüler recht geben. Er hatte nicht das geringste Talent, und was er leistete, grenzte ans Groteske. Aber sie hütete sich, es ihm zu sagen. Es machte ihr Vergnügen, ihn zu quälen. Seitdem er ihr triumphierend die Verhaftung ihres Geliebten mitgeteilt hatte, haßte sie ihn mit der ganzen Glut ihres südländischen Temperaments. Sie nahm sich vor, ihm den Kopf zu verdrehen und ihn vor aller Welt so lächerlich zu machen, daß der alte Stuart genötigt sein würde, auf die Verbindung zu verzichten.

Bald hatte sie ihn so weit.

Eines Tages, nach einem ermüdenden endlosen Studium der Gavotte à la cour, blieb Sir Josuah mitten in einem Kompliment stehen und wischte sich die von Schminke gefärbten Schweißtropfen aus dem Gesicht.

»Habe ich mich nun genug blamiert?« fragte er stöhnend.

»Noch nicht!«

»Ganz London lacht über mich!«

»Die ganze Welt muß lachen!«

»Sie wollen mich vernichten!«

»Ich will Sie lancieren, weiter nichts! Sie sind aber wie alle Debutanten — das Lachen macht Sie nervös! Freuen Sie sich doch! Wenn man lacht, haben Sie Erfolg! Wenn Sie auf der Bühne stehen, werden Sie's begreifen!«