»Dem hast du doch nicht auch die Ehe versprochen?!«

»Weit schlimmer! Ich habe mich von ihm anwerben lassen!«

»Au weh!«

»Wo fliehen wir nun hin?«

»Nach Italien! Da kommen seine Werber nicht hin!« Sie war sofort bereit. Noch ehe die Mutter nach Hause kam, war der Vogel ausgeflogen, und sie hatte das Nachsehen. Eine kurze Nachricht, daß sie mit ihrem Gemahl nach Venedig gereist sei, und daß der »Gemahl« nicht Sir Josuah, sondern sein entlaufener Schwiegersohn in spe sei, war alles, was Barberina ihr hinterlassen hatte! Und — eine Aufforderung, bald nachzukommen!

Sie folgte den Flüchtigen auf den Fersen, mit dem verschmähten Vertrag, aus dem sie ihre Tochter gewiß nicht entlassen wollte!

Sir Josuah aber kehrte nach London zurück und war von seiner Liebestollheit gründlich geheilt. Er einigte sich mit dem alten Lord Stuart dahin, dem jungen Herrn Beß Zeit zu lassen, sich auszutoben, was der heiligen Ehe nur zuträglich sein würde! — Die Hochzeit müsse allerdings verschoben werden. Aber die Verlobung bliebe bestehen! Denn was ein Gebieter der City von London ausgemacht, verbrieft und besiegelt hatte, daran war nicht zu rütteln! Eher müsse die Welt untergehen!

Lord Stuart war ganz seiner Meinung. Und grüßte ihn wieder, wenn auch mit gemessener Würde.