Fossano verbeugte sich.
»Ich stehe Euer Majestät zu Diensten und werde mich bemühen, das in mich gesetzte Vertrauen zu rechtfertigen!«
»Wir glauben es! Reisen Sie also morgen früh nach Dresden. Zeigen Sie sich heute nicht mehr auf dem Ball!« Er lachte kurz auf. »Apropos!« sagte er. »Da Sie doch nach Hause gehen, brauchen Sie Ihren Domino nicht mehr! Sie können ihn hier lassen!«
Fossano blickte Friedrich verständnisvoll lächelnd an, legte dann Domino und Maske auf das Sofa, küßte ehrerbietig die ihm gnädigst gereichte Hand des Königs, empfahl sich und ging.
Draußen im Saal wogte das Treiben der Masken hin und her. Der Trubel hatte seinen Höhepunkt erreicht.
Da auf einmal schmetterten die Trompeten eine Fanfare, die Masken drängten sich nach der königlichen Loge, vor der sie sich in einem Halbzirkel aufstellten.
Allen voran, am Arm des Grafen Rothenburg und von unzähligen Verehrern umschwärmt, die Barberina.
An der Brüstung der königlichen Loge erschien Friedrich, unmaskiert — an seiner Seite jener schwarze Domino, der mit Barberina getanzt hatte.
Auf einen Wink des Königs schmetterten die Trompeten noch einmal, und sämtliche Masken fielen — auch die des schwarzen Dominos an seiner Seite.