Sie unterbrach sich und sah ihn auf einmal fragend an, wie er da lächelnd stand und ihre Gefühlsausbrüche über sich ergehen ließ.

»Warum tut Ihr das? — Ihr müßt doch einen Grund haben? Ich verstehe das alles nicht — es wird mir ganz wirr im Kopfe!«

»Der Grund ist der — ich will zu Euch ziehen und hier bei Euch wohnen!«

»Ihr wollt ——«

»Ich will mit Babara zusammenziehen! Sie muß meine Geliebte werden — und Ihr müßt Euren Segen dazu geben!«

Die Signora fiel auf ihr Kanapee zurück.

»Das war's also«, flüsterte sie — »das war's! Ihr habt sie ——«

»Ich habe sie haben wollen, und sie ist mir davongelaufen! Mir«, sagte er verächtlich lächelnd,»als wäre ich Gott weiß was für ein Bettler von der Straße — als wäre ich nicht, der ich bin! Tausende würden sie beneiden—«

»Ich glaub's schon —— ich glaub's schon! Aber Babara ist nicht wie die andern! — Sie ist ganz eigen —— hat immer ihren Kopf für sich! —— Sie hat Euch aber dadurch nicht beleidigen wollen — ich schwöre es! —— Sie hat immer mit der größten Achtung und Liebe von Euch gesprochen! Kümmert Euch nicht um sie —— laßt sie, wie sie ist —— aber verlaßt sie deswegen nicht—— nehmt nicht Eure Hand von ihr —«

»Sie gefällt mir —— ich mag sie gern —— offen gestanden, ich bin ganz vernarrt in sie! Sie muß die Meine werden!«