Förster: Wer will goldene Schuhe? Die Junggräfin nicht, braucht noch lang keine Schuhe, keine goldenen und keine anderen.

Graf Heinz: O warum keine goldenen Schuhe und keine andern?

Förster: Ich habe gehört, wenn ein Fräulein den Wunsch hätte, daß nicht geredet würde, so solle man sie schweigen lassen.

Graf Heinz: Ein alter Kavalier muß immer einen jungen unterweisen.

Förster: Kavalier! Das Fräulein Gisela meint, ich solle Euch fragen, ob es das gäbe, das ewige Brot?

Graf Heinz: Das ewige Brot?

Förster: Man gibt einen Laib Brot her und hat doch immer wieder einen! Und Niemand brauchte dafür zu danken!

Graf Heinz: Das ewige Brot! Und Niemand soll danken? Soll sie haben, ihr ewiges Brot. Wird einen netten Tanz geben mit dem alten Herren, macht nichts, ich hab ja seine Schrift.

Förster: Schon seine Schrift. Und für das ewige Brot! Das geht aber schnell.

Graf Heinz: Seine Schrift. Und nicht mit geringem Papier und Tintenwerk. Nein fein, wie man so etwas haben muß. Mit roter Schrift auf blütenweißem Grund. Kein Lilienblatt ist so weiß, kein Mohnblatt ist so rot.