[85] Nach der üblichen geographischen Zweiteilung des deutschen Landes.

[86] Ein Beispiel dieser sehr abweichenden Mundart ist das saterländische „Skippers sankje“ (Schiffers Gesang), mitgeteilt von Poppe, Globus 1872 Nr. 12. Daß übrigens in diesem ganzen Kapitel nur die Landbevölkerung in Betracht kommen konnte, ist wohl selbstverständlich.

[87] Westlich durch die niederrheinische Landschaft (besonders Reg.-Bez. Düsseldorf) wenn auch in stark verminderter Menge.

[88] In Mecklenburg auch Kröger, Köster, Schriewer.

[89] Damit sind die Familien noch nicht als urspr. wendisch gekennzeichnet. Der Name besagt ja nur, daß der Ahnherr des Geschlechtes aus dem bezügl. Orte stammte; er kann also sehr wohl und wird in Wirklichkeit meistens deutscher Abkunft gewesen sein.

[90] Aus -ek entwickelte sich -ke, wie in Pawelke aus Pawelek, Mardschinke aus Marcinek. In andern Fällen wurden volle Vokale (a, i) abgeschwächt, wie in Jütersonke aus Jutrzenka, Palbitzke aus -ki. Dadurch haben die Namen auf ke, aus mehreren Quellen fließend, solchen Zuwachs erhalten, daß sie in Hinterpommern (etwa 15 v. H.) dreimal so zahlreich als in Vorpommern sind.

[91] Die altdeutschen Vollnamen und ihre ein- oder zweistämmigen Kürzungen ohne Verkleinerungssuffix, welche die allgemeine Grundlage auch hier bilden, werden nicht weiter hervorgehoben. Nur die Eigentümlichkeiten der einzelnen Landschaften sollen hier möglichst ins Licht gestellt werden.

[92] Im Luxemburgischen bisweilen in französischer Schreibung: Bouchholzer, Bourggraff, BrandenbourgNitschké.

[93] Fast immer in dieser einfachsten Schreibung.

[94] Für Bayern fehlten mir leider die ausreichenden Unterlagen — ebenso wie für Elsaß-Lothringen, die deutschen Teile von Österreich-Ungarn und der Schweiz.