Gazeau, S. 195.
Wie sich hier Nasreddin an dem Kamel rächen will, so strafen im Philogelos, Nr. 111 die Abderiten einen Esel, lassen aber bei der Exekution alle Esel der Stadt anwesend sein, damit sie sich ein Beispiel nähmen; ähnlich machen es bei Zincgref-Weidner, Teutsche Apophtegmata, Amsterdam, 1653 ff., IV, S. 280 deutsche Städter und bei Bladé, Contes populaires de la Gascogne, Paris, 1886, III, S. 359 ff.: La truie pendue die Einwohner von Marsolan mit einem bösen Schweine und der Sieur Gaulard in Tabourots Contes facecieux du Sieur Gaulard (Ausgabe Paris, 1662, S. 191) mit einem schlimmen Pferde. Wohl nach Tabourot erzählen Zincgref-Weidner, V, S. 114 ff. und Chr. Lehmann, Florilegium politicum, 1630, S. 731 ff.; s. auch Albrecht Keller, Die Schwaben in der Geschichte des Volkshumors, Freiburg, 1907, S. 267 ff., wo allerdings die Hinrichtung des Farren aus einem andern Grunde erfolgt, wo aber auch alle Rinder Exekutionszeugen sein müssen. Wir werden dem Motive der Strafe von Tieren, das sich auch in der Rechtsgeschichte verfolgen läßt, noch öfter begegnen; vgl. besonders Nr. 356.
12. Volksbuch, Nr. 12; Barker, S. 39; Sottisier, Nr. 13; Tewfik, Nr. 17; Nouri, S. 221; Tréfái, Nr. 13; Nawadir, S. 9; Griechisch, Nr. 84; Serbisch, S. 28; Kroatisch, S. 8.
Gazeau, S. 195 ff.
13. Sottisier, Nr. 241; Volksbuch, Nr. 13; Tréfái, Nr. 14; Nawadir, S. 9; Serbisch, S. 165 ff. (nicht obszön).
Gazeau, S. 196; Fourberies, S. 60.
14. Volksbuch, Nr. 14; Barker, S. 39 ff.; Sottisier, Nr. 54; Tewfik, Nr. 54; Nouri, S. 186 ff.; Tréfái, Nr. 15; Nawadir, S. 10 (Basset RTP, XVII, S. 482); Fourberies, Nr. 11; Griechisch, Nr. 28; Serbisch, S. 22; Kroatisch, S. 23.
Gazeau, S. 196.
15. Volksbuch, Nr. 15; Sottisier, Nr. 27; Tewfik, Nr. 48; Tréfái, Nr. 17; Nawadir, S. 10 (Basset RTP, XVII, S. 483); Griechisch, Nr. 29; Serbisch, S. 44 (anders S. 109); Kroatisch, S. 17.
Gazeau, S. 196.