Er sagte sich: »Das Mittel dieses Menschen ist wahrhaftig gut; wenn ich es selber anwendete, sollte ich da nicht auch so feurig werden? Ich will es versuchen.«
Mit diesen Worten steckte er sich ein wenig hinein; da verspürte er ein derartiges Brennen, daß er zu laufen begann wie das Feuer und den Esel überholte. So kam er zu Hause an.
Seine Frau sagte zu ihm: »Was hast du denn?«
»Jetzt ist nicht Zeit zu reden,« antwortete der Hodscha. »Der Esel kommt nach; lade ihn ab. Inzwischen will ich noch ein paarmal durchs Dorf laufen.«
65.
EInmal kam einer zum Hodscha und wollte dessen Esel geliehn haben. Der Hodscha antwortete: »Er ist nicht zu Hause.«
Kaum waren diese Worte gesprochen, als man den Esel drinnen brällen hörte.
»Aber Effendi,« sagte der Mann, »du sagst, der Esel sei nicht zu Hause, und er brällt drinnen.«
»Was?« antwortete der Hodscha, »dem Esel glaubst du, und mir Graubart glaubst du nicht? Du bist ein ganz sonderbarer Mensch.«
66.