„Ja, ich kenne die Stelle“, nickte Paul.

„Überhaupt, Tante Toni, über unsern Spessart geht doch nichts!“

„Da hast du recht!“

„Wie, Tante, das sagst du? Und du bist doch in der Schweiz und in Italien gewesen!“

„Selbst in der Schweiz, in Italien, im herrlichen Neapel, auf dem Monte Pellegrino in Palermo habe ich, trotz aller Bewunderung und Begeisterung, ein leises Sehnen nach dem Spessart nicht unterdrücken können, und als ich dann nach der Heimkehr zum erstenmal wieder in den Spessart wanderte, da hab' ich erst so recht eigentlich empfunden, wie schön unsere Heimat ist!“

„Bravo, Tante! Du bist halt doch eine echte Spessarterin geblieben, und du und der Großpapa, ihr müßt unbedingt wieder herüberziehen!“

„Ja, vielleicht wenn mal Onkel Ernst aus Amerika zurückkommt und die Leitung der Geschäfte übernimmt, so daß Großpapa sich zurückziehen kann.“

„Wann wird er denn endlich zurückkommen, der Onkel Ernst?“

„Ich weiß es nicht. Aber horch! Was ist das? Wer singt denn da?“

Aus dem nahen Wald klang, bald aus der Nähe, frisch und kräftig, bald aus der Ferne, gedämpft, wie ein richtiges Echo, der Wechselgesang: